Bardi Johannsson – Out Of Horizon

Mein heutiger Tag ist definitiv Pop. Isländischer Pop.

Bardi über die neue Single “Out Of Horizon”: “This song is like a drive to an unknown space where everything is accepted and nothing is condemned. We shouldn’t be afraid to go out of our comfort zone and try new things. If it doesn’t kill you, in worst case it will make you feel bad for a few months. Out Of Horizon” manages to deliver a little bit of new material to sink their teeth into while maintaining that melancholy realm they expect and relish from the dark Reykjavik night.“

MissinCat – Pirates (Video)

Alles ist hier so bezaubernd, quietschig und dabei auch reif. Kurzum: Ohrwurm brutal. Ach, diese MissinCat ist Radiotauglich und, und, und. Obwohl, dieses Mädchenhafte ist dann jetzt wohl definitiv der „neue“ Trend.

PS: Um das zu erfahren, müsste ich wohl ihr Album „Wirewalker“ komplett hören oder sie auf der übernächsten Tour besuchen (vorher tourt sie im Februar mit Hundreds). Vielleicht schafft ihr das ja.

06.05. 2015 Berlin, Privatclub
07.05.2015 Münster, Hot Jazz Club
08.05.2015 Köln, Wohngemeinschaft
09.05.2015 Hamburg, Prinzenbar
11.05.2015 Dresden, Jazztonne
14.05.2015 Augsburg, Kantine
29. /30.05.2015 Immergut Festival

Knifight streamen V

Knifights (ähm) Synthpop knüppelt mehr als Depeche Mode und Erasure zusammen. Und dann erst dieser Name! Knifight, wer denkt denn da nicht zuerst an heftige Metalmusik, mit Cargoshorts, Schweiss und turmhohen Verstärkern?

Kraftwerk – Doku von BBC4

Vier Dekaden Kraftwerk-Geschichte in einer Doku. PopArt ist eine knapp einstündige Doku von BBC4. Dazu gibt neue Interviews, Archivaufnahmen, ein Livetrack aus dem Jahr 1981 und Aufnahmen von Kraftwerks letzten Konzerten in der Londoner Tate Modern.

Kraftwerk: PopArt mit BBC iPlayer

U2 oder wie ich lernte, die Bombe zu entschärfen*

Authentizität und Inszenierung, es dürfte wohl kaum eine Band auf diesem Planeten geben, die damit so sehr polarisierte und – sehr aktuell – es noch immer tut: Schwarz oder weiss, gut oder böse stehen sich hier als Extreme gegenüber. Dazwischen scheint es noch immer nichts zu geben, wenn man über diese 4 aus Irland spricht.

Es gibt da einen uralten Witz, der viel über die Geschichte und Geschichten der Band preis gibt: Sagt Bono zum Konzertpublikum: „Jedes Mal, wenn ich in die Hände klatsche, stirbt in Afrika ein Kind.“ Da ruft einer aus der Menge: „Dann hör doch endlich auf zu klatschen.“

Die Geschichte von U2 ist aber auch für viele eine ganz persönliche Geschichte, die der geneigte Leser gerne an den betreffenden Stellen im Internet recherchieren kann. Meine persönliche Geschichte handelt von den ruppigen Anfängen auf „Boy“ und „War“ in den frühen 1980ern (ja, die gab es wirklich…), über die ersten Stadionhymnen, die man damals live im WDR-Fernsehen oder aus London verfolgen konnte, bis hin zum Konsensrock „Joshua Tree“ oder „Unforgettable Fire“. Irgendwann auf dem Weg verloren wir uns aus den Augen. Was manchmal dann auch schade ist.

Und 2015? Bono ist noch immer „der Gute“; Themen wie Nordirland oder Martin Luther King treten zurück und machen Platz für „das Gute“ und gegen das Dunkle auf dieser Welt. Und das Dunkle, was ist das heute genau? Hunger und fehlende soziale Gerechtigkeit?

Und was machen U2? Die machen einfach immer weiter wie bisher: manchmal authentisch, manchmal inszeniert. So wie bei einem intimen Konzert vor 200 Fans in einem Treppenhaus in Oberhausen, auf dem sich die Rock-Superstars U2 volksnah gaben. 2015 folgen dann wieder ausverkaufte Stadionkonzerte in Deutschland, Europa und auf anderen Kontinenten. Und wer glaubt, das nicht verpassen zu können, gibt es die Tickets dafür hier.

*Hinweis: Dies ist ein gesponserter Artikel.