Archiv für den Autor: Oliver Meyer

MØ in #Hamburg – Karten gewinnen

Mø in Hamburg

Mø alias Karen Marie Ørsted aus Odense und ihr Debütalbum “No Mythologies To Follow” verzückte mit ihrem dänischen Elektro-Pop im letzten Sommer die Besucher des Dockville Festivals. Heute versucht sie das im Uebel & Gefährlich, Feldstraße 66, noch einmal zu toppen.

Wer heute Abend also um 22:00 (Einlass 20:00) Lust auf MØ in #Hamburg hat – wir haben da noch 2 Plätze zu verschenken. Einfach Mail an submit(AT)itstoolong.(COM) schicken!

Die Heiterkeit und ein paar Antworten

2012 erschien das erste Album der Heiterkeit, “Herz aus Gold”. Was für ein schönes Referenzuniversum die drei Musikerinnen öffneten, aber verweigerte anders als all jene eine klare Zuschreibung, so fragend, freundlich, zweifelnd, zögernd. Ein Rätsel führte zum nächsten. Stella Sommer, von der das eigene Label schreibt: „(ihre) ungewöhnliche Stimme befindet sich in einer der schönsten Ahnenfolgen der Welt, derselben der z.B. auch Patti Smith oder natürlich Nico angehören, androgyn und messerscharf.“ hat zwischendurch mal 3, 4 kurze Fragen beantwortet:

Was war das erste Lied, das Du heute Morgen nach dem Aufstehen gesummt hast?
Sowas passiert mir eigentlich nicht. vor ein paar tagen war es mal Wild horses von den Rolling Stones. Vermutlich weil ich am Tag vorher eine Pferdedoku geguckt habe. ich summe aber wirklich äußerst selten.

Ich las vor Jahren: “Alles ist so neu” zum Beispiel, von ihrer großartigen Vinyl-EP, eine zutiefst gereizte, unterzuckerte Indiepop-Hymne, wie Pavement mit Nico – oder gleich Marlene Dietrich. Schmeichelt dir das? Oder hätte man sagen sollen: „Wie Pavement mit Stella“ ?
Ach, das mit Pavement war ja eigentlich nur eine Nettigkeit seitens der Journalisten. Wir haben immer verbreitet, dass wir wie Pavement klingen bzw. die größten Pavementfans seien. Dass wir große Fans sind, stimmt auch. Aber dass wir wie Pavement klingen konnte ausser uns glaub ich niemand hören. Und selbst wir wussten eigentlich auch genau, dass wir nicht so klingen. Ich könnte mir schlimmeres vorstellen, als mit Marlene Dietrich oder Nico verglichen zu werden. Ich mag wie sie gesungen haben.

Was sind deine Inspirationsquellen? Ein Film? Ein Gemälde?
Alles. Immer Unterschiedlich. Was man so aufschnappt. Bücher, Gespräche, Filme, Bilder. Musik. Das kann überall herkommen.

Hast Du einen bestimmten Song, einen Film im Kopf, der deine Kreativität beflügelt, wenn Du an einem neuen Lied, einer Platte arbeitest?
Nein, gar nichts in der Art.

Wo und wie komponierst Du deine Lieder?
In meinem Zimmer, die Gitarren stehen am Bettende. Seit ich denken kann eigentlich.

Hast Du irgendein Ritual oder eine bestimmte Angewohnheit, um kreativ zu sein?
Nein. Wirklich steuern kann ich zumindest das eh nicht. Ich versuche nur immer möglichst durchlässig zu sein, wenn ich grade am Texteschreiben oder Ideensammeln bin.

Krill – Infinite Power

Dieses Infinite Power von Krill hat einfach alles: Rock ‘n’ Roll, es ist betont mittelmäßig produziert, es wird geschrieen und es hat dieses leicht überdrehte Finale, in dem der Sänger den Satz „If you wanna feel like a failure, that’s your right!“ gröhlt variiert. Wenn ich 2013 mehr Musik gehört hätte, wäre mir diese Perle wohl entgangen.

Das Album “Lucky Leaves” gibt es bei Bandcamp

Lost Lander (Live on KEXP)

Wenn man (inzwischen) nicht über alles, was aus Portland kommt, die Nase rümpfen müsste (…), könntest Du diese Lost Lander (Matt Sheehy und Brent Knopf von Menomena zu deiner nächsten unhippen Portland-Lieblingsband erklären. Diese KEXP-Session ist aus dem Jahre 2012:

2014 geht’s mit Dear Reader auf Europatour:

15/01 : Musikzentrale, NÜRNBERG*
16/01 : Kulturzentrum Merlin, STUTTGART*
17/01 : Alte Mälzerei, REGENSBURG*
18/01 : Alte Feuerwache, MANNHEIM*
19/01 : Brotfabrik, FRANKFURT-AM-MAIN*
21/01 : Musikbunker, AACHEN*
22/01 : Bahnhof Langendreer, BOCHUM*
23/01 : Objekt 5, HALLE/S*
24/01 : Tower, BREMEN*
25/01 : Kleine Freiheit, OSNABRÜCK*
01/02 : Noch Besser Leben, LEIPZIG
02/02 : Monarch, BERLIN
* mit Dear Reader

Perera Elsewhere – Giddy (ft. Gonjasufi)

Perera Elsewhere (Berlin) sammelt ja grade dicke Lorbeeren für ihre Debüt LP ‘Everlast’ (ET 28.10.) ein. Und man munkelt ja auch schon, dass 2014 ihr Jahr werden könnte. „Tricky trifft auf die Dystopie von The Knife“ las ich grad bei Female-fronted Indie Bands, und das sagt dann alles.

Hans Unstern Clubtour

Hans Unstern fährt zum Abschluss seiner “The Great Hans Unstern Swindle”-Clubtour dieses Jahr auch über Bremen. Am Sonntag 24.11. können wir dann den illustren Waldschrat in der Schwankhalle besuchen.

24/11/2013 Bremen – Schwankhalle
27/11/2013 Hamburg – Uebel & Gefährlich

Diana – Strange Attraction

Zuerst gab es da Joseph Shabason, Saxofonist bei Dan Bejars Destroyer, der entscheidend am Album “Kaputt” beteiligt war. Dann stieß Carmen Elle hinzu, die auch bei “Army Girls” singt. Und jetzt? Elegante Bässe und Rhythmen, hallgetränkte Gitarren, verspielte Keyboards… Also, ihr Pop-Liebhaber, wenn Diana das halten, was sie mit Strange Attraction vorlegen, dann könnte es was werden.

#Berlin: Karten für BODY/HEAD gewinnen

Body/Head ist das neue Nebenprojekt von Kim Gorden (Sonic Youth) und Bill Nace. Nachdem die beiden Gitarristen zunächst nur rein instrumental live auftraten, begann Gordon nach und nach auch über den Drone-Improvisationen zu singen, etwa im Opener »I Can Only Think Of You In Abstract«. Für Gordon ist die erste nun erscheinende Scheibe “Coming Apart” von Body/Head der erste Langspieler seit dem Ende von Sonic Youth bzw. deren 2009er Album The Eternal. Stream: Die erste Single “Actress” des Albums “Coming Apart” gibt es hier.

Gewinne! Wer Body/Head am Dienstag 05.11.2013 um 21:00 Uhr im Bi Nuu, Berlin, sehen will, schreibt uns schnell an submit (at) itstoolong (dot) com.