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Die Heiterkeit und ein paar Antworten

2012 erschien das erste Album der Heiterkeit, “Herz aus Gold”. Was für ein schönes Referenzuniversum die drei Musikerinnen öffneten, aber verweigerte anders als all jene eine klare Zuschreibung, so fragend, freundlich, zweifelnd, zögernd. Ein Rätsel führte zum nächsten. Stella Sommer, von der das eigene Label schreibt: „(ihre) ungewöhnliche Stimme befindet sich in einer der schönsten Ahnenfolgen der Welt, derselben der z.B. auch Patti Smith oder natürlich Nico angehören, androgyn und messerscharf.“ hat zwischendurch mal 3, 4 kurze Fragen beantwortet:

Was war das erste Lied, das Du heute Morgen nach dem Aufstehen gesummt hast?
Sowas passiert mir eigentlich nicht. vor ein paar tagen war es mal Wild horses von den Rolling Stones. Vermutlich weil ich am Tag vorher eine Pferdedoku geguckt habe. ich summe aber wirklich äußerst selten.

Ich las vor Jahren: “Alles ist so neu” zum Beispiel, von ihrer großartigen Vinyl-EP, eine zutiefst gereizte, unterzuckerte Indiepop-Hymne, wie Pavement mit Nico – oder gleich Marlene Dietrich. Schmeichelt dir das? Oder hätte man sagen sollen: „Wie Pavement mit Stella“ ?
Ach, das mit Pavement war ja eigentlich nur eine Nettigkeit seitens der Journalisten. Wir haben immer verbreitet, dass wir wie Pavement klingen bzw. die größten Pavementfans seien. Dass wir große Fans sind, stimmt auch. Aber dass wir wie Pavement klingen konnte ausser uns glaub ich niemand hören. Und selbst wir wussten eigentlich auch genau, dass wir nicht so klingen. Ich könnte mir schlimmeres vorstellen, als mit Marlene Dietrich oder Nico verglichen zu werden. Ich mag wie sie gesungen haben.

Was sind deine Inspirationsquellen? Ein Film? Ein Gemälde?
Alles. Immer Unterschiedlich. Was man so aufschnappt. Bücher, Gespräche, Filme, Bilder. Musik. Das kann überall herkommen.

Hast Du einen bestimmten Song, einen Film im Kopf, der deine Kreativität beflügelt, wenn Du an einem neuen Lied, einer Platte arbeitest?
Nein, gar nichts in der Art.

Wo und wie komponierst Du deine Lieder?
In meinem Zimmer, die Gitarren stehen am Bettende. Seit ich denken kann eigentlich.

Hast Du irgendein Ritual oder eine bestimmte Angewohnheit, um kreativ zu sein?
Nein. Wirklich steuern kann ich zumindest das eh nicht. Ich versuche nur immer möglichst durchlässig zu sein, wenn ich grade am Texteschreiben oder Ideensammeln bin.

Lost Lander (Live on KEXP)

Wenn man (inzwischen) nicht über alles, was aus Portland kommt, die Nase rümpfen müsste (…), könntest Du diese Lost Lander (Matt Sheehy und Brent Knopf von Menomena zu deiner nächsten unhippen Portland-Lieblingsband erklären. Diese KEXP-Session ist aus dem Jahre 2012:

2014 geht’s mit Dear Reader auf Europatour:

15/01 : Musikzentrale, NÜRNBERG*
16/01 : Kulturzentrum Merlin, STUTTGART*
17/01 : Alte Mälzerei, REGENSBURG*
18/01 : Alte Feuerwache, MANNHEIM*
19/01 : Brotfabrik, FRANKFURT-AM-MAIN*
21/01 : Musikbunker, AACHEN*
22/01 : Bahnhof Langendreer, BOCHUM*
23/01 : Objekt 5, HALLE/S*
24/01 : Tower, BREMEN*
25/01 : Kleine Freiheit, OSNABRÜCK*
01/02 : Noch Besser Leben, LEIPZIG
02/02 : Monarch, BERLIN
* mit Dear Reader

Video: Mozes and the Firstborn – Gimme Some

Garagenpop aus Eindhoven? Mozes And The Firstborn ist hier eine der besseren Bands des Jahres 2013. Nun haben sie ein neues Video zum Song „Gimme Some“. Im Zentrum steht die befreundete Amsterdamer Skatecrew „Booticelli Boys“.

Mozes and the Firstborn gehören zu den ersten Bestätigungen für das SXSW Festival in Austin 2014. Ab 7. November begleitet die Band das famose Unknown Mortal Orchestra auf der gesamten Europatour.

Tickets gewinnen – Anna Calvi – Berlin Heimathafen

Die wunderbare Anna Calvi (die der Unwissende vielleicht nur als Tour-Support für Arctic Monkeys und für Nick Cave kennt) kommt – im Rahmen ihrer Europa-Tournee – am 29.9. auch nach Berlin. Leider (oder Gott sei dank) ist auch dieser Termin bereits seit Wochen ausverkauft.

Gewinnen: Wer aber trotzdem mit einer Person am Sonntag, den 29.09.2013 im Heimathafen Neukölln (Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin) dabei sein möchte, der schreibt an submit (at) itstoolong (com). Das Los muss und wird entscheiden…

Anna Calvi ‘Blackout’ live on ARTE TV:

Heute für euch mal getestet: In-Ear-Kopfhörer RHA MA150

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Update: Der Gewinner (Phil) ist informiert.

Wer (wie ich) häufig Musik mit sich trägt und draußen hört, kennt das Problem mit den Kopfhörern, die irgendwie immer zu leicht kaputt gehen: neue, gute Kopfhörer kosten eben ihr Geld; neue, schlechte Kopfhörer kann ich scheinbar billig kaufen, aber sie klingen eben auch wie Dreck. Mit RHA MA150 habe ich hier jetzt einen In-Ear-Kopfhörer, den ich mit verschiedenen Geräten (Macbook, iPod) lange getestet habe und deshalb empfehlen kann.

Warum? Draußen höre ich z.B. gerne Electronica und da klingt er für mich einfach überzeugend: Er hat nicht nur kraftvolle Bässe und klare Höhen, sondern auch prägnante und dynamische Mitten, was mir bei vielen Kopfhörern seiner Preisklasse einfach fehlte. Dazu ist er 100% aus Groß-Britannien (yeah!), hat eine recycelbare Verpackung und 3 Größen sog. “Silikonpölsterchen” für die optimale Anpassung an mein Ohr. Und er hat für mich, der häufig neu kaufen muss, einen attraktiven Preis für viel Klang…

Verlosung: Für meine Leser gibt es ein RHA Modell MA150 zu gewinnen. Einfach kommentieren!

Den RHA MA150 gibt es zum Beispiel hier zu bestellen. Oder direkt bei RHA.

* Für diesen Beitrag wurde mir zum Test von RHA ein MA150 zur Verfügung gestellt. Einen weiteren Kopfhörer verlose ich.