Kategorie-Archiv: Folk

Das Indie-Folk-Blog.

Sea & Air live auf der Elbe – Verlosung gibt's auch

Sea & Air - musicmix powered by Sennheiser

(Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Janina Westphal, Mokkaauge.de, für diesen Bericht zur Verfügung gestellt. Danke! Alle Rechte liegen natürlich dort.)

Nun also Hamburg, Geburtsstadt, und das ausgerechnet an einem Sonntagnachmittag! “Brücke 10″ – irgendwo läuft hier immer Hans Albers, und Besucher einer Sehnsucht hinterher: authentisch muss es sein – auch wenn es eben nur ein Spielen damit ist. Wie diese “Original” Fischbrötchen einer nationalen Fischrestaurantkette an den Landungsbrücken. Aber das reicht vielen auch schon. Man hatte mich gewarnt. Das hier ist nicht Hamburg!

Aber dafür waren wir ja nicht gekommen. Wir waren auf die Barkasse für Sea & Air (Eleni Zafiriadou und Daniel Benjamin) gekommen und für den Sommerhit 2017 “The heart of the rainbow” – mit Cembalo, Gitarre und Schlagzeug, das der Sänger Daniel Benjamin (ja, der war mal Support für Whitney Houston) gleich mitbediente. Und eben auch für “Do Animals Cry”, das, als Ballade begonnen, zu einer rasanten Eurotechnoversion mutierte. Wie so manches an diesem Nachmittag eher mal mit einem Augenzwinkern betrachtet werden musste. Aber Sea & Air sind eben – nicht nur musikalisch – zwischen Ballade und Bastardtechno großartige Unterhalter. Und das meine ich nur im positiven Sinne.

Wer (nicht) dabei war: musicmix powered by Sennheiser zeigt auf Facebook ein Video von dem Konzert auf der Elbe.

Das Los hat entschieden – der/die Gewinner(in) wird informiert! Das Unternehmen Sennheiser, das diesen Nachmittag auf der Elbe mit Sea & Air präsentierte, hat uns einen Kopfhörer MOMENTUM black (Wert: EUR 300,–) geschickt, den wir an einen von euch verlosen! Schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff “Momentum black” an submit (at) itstoolong (dot) com.

Sea & Air_musicmix-powered by Sennheiser,

Volcano Choir – Island, IS – Repave

Bon Iver kann auch gute Musik. Aber haben wir hier gleich “The most breathtakingly beautiful album this year”, wie ‘No Ripchord’ schrieb? Auf jeden Fall haben wir hier eine Ladung auraler Wildheit, wie geschaffen, um darin einzutauchen und sich darin zu verlieren. In jedem Lied schichten sich atmosphärische und melodische Ebenen übereinander, und mündet, beinahe schwerelos, in das nächste. Fast wie eine ‘esoterische’ Erfahrung, die mit jedem Hören intensiver wird.

Free MP3 Volcano Choir / Island, IS

Den Trailer zum neuen Album “Repave” gibt es hier.

Alex Bleeker and the Freaks – Don't look down on me now

Alex Bleeker and the Freaks ist eigentlich der Bassist von Real Estate, der mit “Don’t Look Down” so etwas wie die Richtung für den Rest des Albums vor gibt: Über Gitarrengeklimper und geschmeidige Orgeltöne, trällert Bleekers zerbrechliche Stimme selbstmitleidige Zeilen wie: “Don’t look back on the way we met / don’t look back at me now / don’t retract all the things you’ve said / don’t back out on me.”

Stream: Local Natives – Hummingbird

Arcade Fire hatten sie, The National hatten sie und jetzt haben Auf Touren und Platten vor Gericht sie. Die Rede ist natürlich von den beherzt melancholischen ‘Local Natives’, die den Nachfolger von “Gorilla Manor” streamen.

Erinnert euch das an etwas? Die Handschrift des Mitproduzenten von ‘The National’ sind bei dem einen oder anderen Lied auf (z.B. Heavy feet) omnipräsent. Ich vermute mal stark, dass die Kreise, die ‘Hummingbird’ zieht, bald noch sehr viel weiter reichen dürften…

Villagers – neues Album Awayland

Notiz an alle Folkverachter: {Awayland} orientiert sich eindeutig Richtung (Kammer-)Folk, aber zwischendurch besinnen sich Villagers auch wieder. Und mit Zeilen wie “I waited for Something, and Something died / So I waited for Nothing, and Nothing arrived” und einem Video stimmen uns Villagers auf die andere, gelöste Stimmung ihres neuen Albums {Awayland} ein, das am 11.01. bei Domino Recording erscheint.

PS: Die dämlichen Klammern im Titel sind von denen gewollt.

Miss Li – My Heart Goes Boom – Acoustic Session

Jetzt also Miss Li. Da braucht es wohl erst einmal Superlative: Ein schwedischer Indie-Superstar, mit veritablem Hit (“My Heart Goes Boom”) in ihrem Land – der auch schon bei “GNTM” und “Grey’s Anatomy” durchgenudelt wurde – dazu das größte Organ zwischen Stockholm und Malmö. Aber in diesem Video macht sie auf ganz bescheiden: schwarz-weiße Bilder, Stimme und Ukulele. Und das macht sie fantastisk! Danach fragt dann keiner mehr: “Miss Li? Wer?”

Das Original gibt es auf: http://soundcloud.com/

Quietschfidel: Stealing Sheep – Genevieve

Drei Liverpudlians, ein quietschfideler Song mit zum in die Hände klatschen – fertig ist “Genevieve”, in dem ‘The Fly’ tatsächlich so etwas wie “surrealistischen Glanz” findet. Ich überlege noch, was das jetzt genau aussagen soll. Aber auch die Musikschreiber vom ‘The Guardian’ sind schon hin und weg von diesem mehrstimmigen Gesang. Und bald auch das Hipster Girl an deiner Seite..?

Stealing Sheep sind auch auf Tour:
18.11. Köln, Wohngemeinschaft Theater
21.11. Nürnberg, Club Stereo
22.11. Hannover, Feinkostlampe
23.11. Berlin, About Blank
01.12. München, On3 Festival