MissinCat – Pirates (Video)

Alles ist hier so bezaubernd, quietschig und dabei auch reif. Kurzum: Ohrwurm brutal. Ach, diese MissinCat ist Radiotauglich und, und, und. Obwohl, dieses Mädchenhafte ist dann jetzt wohl definitiv der „neue“ Trend.

PS: Um das zu erfahren, müsste ich wohl ihr Album „Wirewalker“ komplett hören oder sie auf der übernächsten Tour besuchen (vorher tourt sie im Februar mit Hundreds). Vielleicht schafft ihr das ja.

06.05. 2015 Berlin, Privatclub
07.05.2015 Münster, Hot Jazz Club
08.05.2015 Köln, Wohngemeinschaft
09.05.2015 Hamburg, Prinzenbar
11.05.2015 Dresden, Jazztonne
14.05.2015 Augsburg, Kantine
29. /30.05.2015 Immergut Festival

Knifight streamen V

Knifights (ähm) Synthpop knüppelt mehr als Depeche Mode und Erasure zusammen. Und dann erst dieser Name! Knifight, wer denkt denn da nicht zuerst an heftige Metalmusik, mit Cargoshorts, Schweiss und turmhohen Verstärkern?

EX HEX – Don’t wanna lose

Wie schreiben Roxy Roller, Virginia Plain und Mary Timony aka Ex Hex auf ihrer Seite so schön: EX HEX machen die Musik, die Freunde deines älteren Bruders damals hörten. Mal schauen, wie lange dieser Hype am Leben erhalten wird.

Tourdaten: EX HEX + Princess

19.02.2015 Hamburg – Hafenklang
20.02.2015 Berlin – Magnet (Indiekollektiv)
21.02.2015 Köln – King Georg
22.02.2015 Schorndorf – Manufaktur

TV On The Radio: Happy Idiot – David Letterman

Vorbei scheinen die Zeiten von „Return to Cookie Mountain“ für Tv on the Radio; Brooklyn haben sie auch schon verlassen. Doch dieser, mit 2.000 Hummeln im Arsch-Liveauftritt beim alten Letterman zeigt, dass man ihnen live das neue Album “Seeds“ auch verzeihen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=LzhiCRnKIl4

Hamburg! Spoon kommen

Und zwar am 2. November ins Uebel & Gefährlich. Man hatte sich nach „Transference“ (2010) ziemlich rar auf der Bühne gemacht und seither auch keine Shows mehr gespielt. „They Want My Soul“ hat auch – was mich betrifft – nicht immer die typische Spoon-Verspieltheit der ersten Jahre, aber immer noch solide Hits, Hits, Hits. Und für unsere Freunde beim „Spex“ sind „Spoon das Spannendste, was der Rock `n` Roll derzeit zu bieten hat.“

Der nächste Support dürfte das Ganze vielleicht auch noch einmal überbieten: Operators, (Dan Boeckner, Wolf Parade und Handsome Furs), die immer noch ein wenig an Handsome Furs erinnern – nur mit mehr Elektronik. Und ich bin mir sicher, das es sich Britt Daniel nicht nehmen wird, live mit seinem Mitstreiter aus Soloprojekten Dan ein, zwei Stücke zu spielen!

Eröffnen wird den Abend Swearing At Motorists. Der Hamburger Auftritt ist zugleich ein Wiedersehen mit dem Duo, das zuletzt in Berlin ansässig war und dort 2005 sein Album „Last Night Becomes This Morning“ veröffentlicht hat, seit acht Jahren aber von der Bildfläche verschwunden war.

The Felice Brothers – Favorite Waitress

The Felice Brothers

The Felice Brothers

Schon bei den ersten Klängen von „Cherry Licorice“ hören wir, dass die Gebrüder Felice auf ihrem zehnten Album „Favorite Waitress“ nun also wieder zu ihrer scheppernden Americana (was man auch mal Alternative Country oder Nufolk nennt) zurückgekehrt sein dürften.

Ja, vor drei Jahren, da war das ja alles noch ganz anders: Da wagten sie was, waren plötzlich modern, spielten Synthiepop und hatten allerhand modischen Schnickschnack im Studio. Was den Puristen unter den Zuhörern mal kräftig vor den Kopf gestoßen haben musste. Doch jetzt ist alles wieder gut! Man konzentriert sich im Hause Felice Brothers wieder auf seine Leisten und dudelt mal im Geist von Bob Dylan, mal Sauf- und Rauflieder – wie der Fan das halt haben möchte. Und um genau das zu erreichen, sind sie von ihrer Heimat New York bis nach Nebraska gefahren und testeten ihre Songs in kleineren Clubs. Scheint gut gefallen zu haben.

Der nächste Test ist übrigens am 09.11.2014 in Berlin / BI NUU. Mehr Info dazu hier.

Charlie Cunningham – Outside Things

Folk? 2014? Geht’s noch? Na ja, vielleicht, wenn man Charlie Cunninghams Miniatur-Folk, den er nach einem zweijährigen Aufenthalt in Sevilla auf einer klassischen Konzertgitarre intoniert, noch dazu zählen möchte. „Outside Thing“ war dem BBC immerhin eine Nominierung zum „The Blogger’s Choice 2014“ wert.

Achso, wem das gefällt: Bald gibt es einen Schwung Konzerte, mit King Creosote bzw. Mighty Oaks in Deutschland.

Video: Sleepmakeswaves – Great Northern

Lasst euch nicht von dem zuckersüßen Piano- und Gitarreneintro und einlullen – spätestens nach ein paar verträumten Takten und einer Minute erreicht dieses „Great Northern“ den Punkt, an dem geknüppelt wird. sleepmakeswaves sind aus Sydney und ihr reiner Instrumentalrock aus dem Album „Love of Cartography“ wurde grad für den ARIA Award nominiert – was wohl Australiens Antwort auf die Grammys sein soll.

Sleepmakewaves auf Facebook.

Kins – Post Tropical Storm

Wenn Kins (wie sie selbst schreiben) „ein britisches Gitarren-Pop-Quartett ist, das sich auf Klänge voller Zweifel, Loslösung und gedämpfter Aggression spezialisiert hat“, dann klingt das zu erst einmal sehr bescheiden. Dass sie aber eine der schönsten Melodien in 2013 komponiert haben, verschweigen sie:

Mehr findet man über Kins, ausser auf ihrem Tumblr, in diesem Internet nicht.

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