Tickets gewinnen – Anna Calvi – Berlin Heimathafen

Die wunderbare Anna Calvi (die der Unwissende vielleicht nur als Tour-Support für Arctic Monkeys und für Nick Cave kennt) kommt – im Rahmen ihrer Europa-Tournee – am 29.9. auch nach Berlin. Leider (oder Gott sei dank) ist auch dieser Termin bereits seit Wochen ausverkauft.

Gewinnen: Wer aber trotzdem mit einer Person am Sonntag, den 29.09.2013 im Heimathafen Neukölln (Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin) dabei sein möchte, der schreibt an submit (at) itstoolong (com). Das Los muss und wird entscheiden…

Anna Calvi ‘Blackout’ live on ARTE TV:

Efterklang backstage – live im Postbahnhof Berlin

Vor einiger Zeit war die dänische Band Efterklang im Rahmen ihrer internationalen Tournee auch im Berliner Postbahnhof. In dieser Doku gewährten sie Jan Rödger Einblicke in die Vorbereitungen für ihr Berliner Konzert. Heraus kamen sehr intime Einblicke in ihre Vorbereitungen und den Alltag vor dem Konzert, komplett dokumentarisch, hautnah und unverfälscht. Und nicht gestellt.

Aus Island: Samaris – Góða Tungl

Samaris, die neue Hoffnung aus Island-

Ja, endlich mal ein Titel hier bei uns, den man weder aussprechen, noch verstehen kann – aber sollte. Aber mal ehrlich: minimalistische Klarinetten-Electronica aus Island, von drei Teenagern, die grade mal so alt wie Justin Bieber sind, vorgetragen, ist jetzt nicht unbedingt unsere Welt. Doch wenn selbst die isländische ‘Sugarcubes’-Ikone Einar Orn und The 405, The Line Of Best Fit und Drowned in Sound die dunkle Electronic von ‘Samaris’ dermaßen abfeiern, dann sollte man aufhorchen.

Apropos: Wer jetzt (wg. Island, Sugarcubes und so) die Parallele zu Björk ziehen möchte, den möge der Blitz treffen.

Gibt’s auch als über-hektischen Mix: Góða Tungl (Stubborn Heart Remix)

CocoRosie – Schlachthof 02.09.2013

Coco Rosie am 02.09. im Kulturzentrum Schlachthof

From Paris with Love – so könnte man die Entstehungsgeschichte des Schwesternduos CocoRosie kurz beschreiben. Vor 10 Jahren fanden sich die beiden in den USA aufgewachsenen, doch in der Kindheit voneinander getrennten Bianca „Coco“ und Sierra „Rosie“ Casady in der Weltstadt der Liebe wieder – und machen seitdem gemeinsam ihre eigensinnige Musik mit dem Eigennamen „freak folk“. Die Schwestern sind in ihrem Schaffen durchaus aktiv: Seit 2004 haben bereits vier Alben das Licht der Welt erblickt. „La maison de mon rêve“(2004), „Noah’s Ark“( 2005), „The Adventures of Ghosthorse and Stillborn“ (2007) und „Grey Oceans“ (2010).

Den beiden Erfinderinnen des „freak folk“ mangelt es nicht an Selbstironie: Elemente aus Pop, Blues, Opergesang, Electro und HipHop, kombiniert mit exotischen „Instrumenten“ wie Föhn, Popcorn-Maschine oder ratterndes Kinderspielzeug, machen das Zuhören faszinierend. Der spezielle kindliche Gesang verleiht den ironisch-feministischen Texten eine seltsame, morbide Note und macht den Sound der Band unverwechselbar.

CocoRosie legen mit ihrer neuen Platte fast wie im Vorbeigehen ein neuerliches Glanzstück vor. “Tales Of A Grass Widow” wurde gemeinsam mit Valgeir Sigurðsson (Björk, Feist) produziert und besteht aus elf Songs, die sich erheblich beat-lastiger und tanzfreudiger zeigen, als die letzten Produktionen aus dem Hause CocoRosie. “Tales Of A Grass Widow” erschien am 24.05.2013.

Natürlich werden CocoRosie dieses Album in gewohnt brillanter Weise auf die Bühnen dieser Welt bringen. Ein tanzbares Multimedia Spektakel mit allem Drum und Dran ist geplant, und wer die Schwestern schon mal live gesehen hat, der weiss, es wird was ganz Besonderes werden. Die bereits erschienene erste Single “After The Afterlife” beweist, dass die Geschwister etwas geschafft haben, was nur wenigen gelingt: Absolut unverwechselbar zu bleiben!

Ich glaube, wir sind zurück

Wie schrieben wir am Mittwoch?

“Für die nächsten zwei Tage könnte es schwierig werden, uns zu erreichen: Wir ziehen um zu einem neuen Internet Service Provider (ISP). Mit Domainwechsel zum neuen Provider, Auth Code, MySql und viel FTP.”

Heute ist Freitag und wir sind mit einem neuen WordPress Hoster zurück. Noch ist nicht alles richtig schön, aber wir arbeiten dran!

Das Beste kommt zum Schluss

Austra sind nicht nur auf dem Melt! Festival, nein, sie treten dort auch im Boiler Room mit einem DJ-Set auf. Hier und heute ab 22:00 Uhr.

Ja, technisch gesehen gibt es The Smashing Pumpkins wohl noch. Und nächste Woche gibt es dann eine Wiederveröffentlichung von “The Aeroplane Flies High”. Dazu 90 Demos, Alternate takes und Liveaufnahmen. Hier ist der erste Ausschnitt daraus:

CocoRosie haben wieder ein neues Album und gehen weiter auf Tour. Am 02.09. sind sie übrigens auch in Bremen im Schlof. Für alle Gedankenträger ist hier das Video zum neuen Lied “Child Bride”.

The Style Council – Classic Album Selection

The Style Council_Classic Album Selection

The Style Council_Classic Album Selection

Müde von den Zwängen, die auf The Jam lasteten, schockte Paul Weller seine Fans und die Welt der Medien, als er die beliebteste britische Band der frühen 80er Jahre – auf dem Höhepunkt ihres Erfolges – im Jahr 1982 auflöste. Er war schlichtweg frustriert von der der musikalischen Richtung, die The Jam eingeschlagen hatten, und wollte einfach mehr Soul, Jazz und R’n’B in seiner Musik haben.

Mit dem Keyboarder Mick Talbot gründete er eine neue Band und schuf ein loses Kollektiv von Musikern, die er jeweils nach dem Stil der Musik aussuchte, die sie gerade produzieren wollten. Sein Stil? Amerikanische Einflüsse, durch den europäischen Filter gejagt, und eine Rückkehr zu den frühen Wurzeln der Mod-Kultur. So schufen The Style Council eine Handvoll wunderbarer Singles und Alben.

The Style Council – 30 Jahre später

2013 ist der 30. Geburtstag der Band und ihrer ersten Hits. Und ich freue mich über eine 6-Alben-Box, die Introducing The Style Council, Cafe Bleu, Our Favourite Shop, The Cost Of Loving, Confessions Of A Pop Group, Modernism: A New Decade enthält. Und natürlich alles, was ich kenne (Shout To The Top und Walls Come Tumbling Down) und liebe.

Das Video zu “Shout to the top” unten ist übrigens von 1984 – für mich eines der angenehmen Popstücke aus diesem Jahrzehnt. Über die Ästhetik der 1980er hülle ich mal den Mantel des Schweigens.