Erzähl' mir nichts von Indie Pop, Sambassadeur

Ich stelle fest: C86 und Twee dürften in Schweden unter jungen Musikern noch immer ordentlich für Furore sorgen. Und Sambassadeur klingen mit diesem „Kate“ wie weiland 1986 – locker, lieblich, leichtsinnig. Indie Pop, eben.

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Video: Polly Scattergood – Wanderlust

‚Wanderlust‘ hat ja schon vor einiger Zeit seinen Weg ins Netz gefunden. Nun hat Polly Scattergood auch das passende Video dazu veröffentlicht. Für Polly Scattergood stehen Song und Video sinnbildlich für „…den Augenblick, in dem man sich von der Realität los reisst und alles hinter sich lässt.“ Bei dem Clip, der mit jedem Mal Anschauen neue Details offenbart, führte das spanische Video-Kollektiv NYSU Regie.

Polly Scattergood – Wanderlust

Also wirklich, was ist eigentlich los, 2012? Part #2

Nach dem ich im ersten Mixtape mein leichtes Befremden über 2012 kundgetan habe, zeige ich mich heute schon wieder ein bisschen versöhnt. Hier also der 2. und letzte Teil meines Rückblickes mit Chromatics, White Denim, Everything Everything, The 1975, Major Lazer, Paw Tracks, Saint Michel, Evans the death und Foxes.

The School wollen zu dir

The School sind aus Cardiff, Wales und ihr Twee Pop ist phantastisch. Und das wollen sie 2013 auch in deinem Club zeigen:

„We’re planning for 2013. We want to play in your country. If you know any lovely pop promoters in your area message us! We can’t promise we’ll be able to get everywhere, but we’ll certainly try to play as many places as possible x“

Wer jemanden kennt, der das präsentieren möchte, der sollte sich bei The School auf Facebook melden.

In the mix: Neue, alte Kracher und Lieblinge

Neon Indian – Hex girlfriend (Twin Shadow Remix)
Breton – Edward the confessor
The Foreign Films – A message
Summer Fiction – Chandeliers
The Nocturnes – Spotlight
Hooray for Earth – No love
Tashaki Miyaki – Get it right
Unimportant People – In the sun

Direktlink zum Mix

My morning becomes elektrisch

Ein 30-minütiges Mixtape, voll mit edler Elektronik vom Klamotten- und Plattenlabel Forty Ounce. Und wie ist euer Sonntag so?

1. Gza – 4th Chamber
2. White Ring – Suffocation (Guy Dallas Remix)
3. Elle Milano – Katsuki & The Stilettoad Stranger
4. Crystal Castles – Empathy
5. Craft Spells – Scandinavian Crush
6. Bikini – 1234 (Feist Cover)
7. Patrick Wolf – Bloodbeat
8. Grimes – Genesis

Sampler: Ain't that Twee?

Twee war immer niedlicher, naiver Pop mit süsslichen Melodien, doch dabei auch immer schräg und erfrischend unprofessionell. Sarah Records und Creation waren die Labels, die den neuen Zeitgeist, der lange keiner sein wollte, prägten. Indiepop wurde zum Lebensentwurf, zum Gegenpol gegen alles, was die „Industrie“ in den Jahren produzierte.

Doch was ist Twee? Die einen schimpften ihn verächtlich „Wimp-Pop“, Pop von Weicheiern also, die anderen diplomatischer „Anorak-Pop“. Doch dass Twee die Geburtsstunde des Indie Pop – so wie wir ihn heute kennen – bedeutete, leugnet heute keiner mehr. Die Hälfte der Bands, die auf dem Slumberland Label erscheinen, beziehen sich heute wieder auf die frühen 1980er. Deshalb werfen wir heute einen Blick zurück auf einen Lebensentwurf, der heute wieder so aktuell wie damals erscheint. Doch zu viel ist geschehen (auch in der Musik und ihrer Vermarktung), als das man 1985 1:1 auf die heutige Zeit übertragen könnte. Doch Nostalgie muss nicht immer mit einem melancholischen Blick zurück einhergehen.

Direktlink: Isn’t that twee?

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