Ein Typhon dröhnt, eine dunkle Stimme quengelt und ein einziger Akkordwechsel gaukelt so etwas wie Abwechslung in einem leblosen Stück vor, das, nach diesem dramatischen Aufbegehren, gleich wieder in sich zusammenfällt – nicht mehr kann ich nach dem ersten Durchhören von Last november entdecken. Und damit habe ich eigentlich schon viel entdeckt…
Sollte Danny Seim es wagen, auch auf den restlichen Liedern von Your anchor dieses Niveau halten zu wollen, und weiterhin derart zu quengeln, hätten notorisch böse Kritiker Recht, sollten sie ihn für dieses Album verteufeln wollen. Doch da ich es gut mit ihm meine, erinnere ich ihn daran, dass er einen Hauptjob bei Menomena hat und er schleunigst dorthin zurückkehren sollte…
Die unendlichen Weiten des Internets lassen Erinnerungen wiederaufleben… Diese Inca Babies hier waren roh und laut, und hatten sich 1983 für die Eroberung Deutschlands ausgerechnet auch meine Stadt ausgesucht. 25 Jahre später weiss ich, dass das mit dem Erfolg eigentlich nie so richtig geklappt hat. Jetzt führen die Jungs bestimmt ihre Bäuche durch Manchester. Wahrscheinlich sind sie aber auch schon alle tot. Aber irgendwie interessieren dann solche Dinge nicht, wenn man nostalgisch verklärt zurückblickt…
J’avais attendu tout l’hiver le premier album de The do, et tout frais tout chauds les morceaux de “A mouthfull” étaient allés directement rejoindre ma playlist favorite. Bande originale de mon printemps 2008, je ne m’en suis pas encore lassé. Peut-être grâce à la voix délicate et faussement dilettante d’Olivia, ou à cause des mélodies de Dan aux arrangements riches et impeccables ? A qui la faute ?
Wenn sogar schon die reichlich öffentlich-rechtliche „Kulturzeit“ (auf 3Sat) das Duo aus Manchester im Vorabendprogramm vorstellt („Das hier hören zur Zeit ihre Kinder…“), dann bedeutet das entweder, dass die alten Herrschaften dort glauben, sie seien wahnsinnig hip. Oder dass diese Ting Tings nun endlich in den Niederungen des Pop angekommen sind. Für mich waren sie da eigentlich schon immer. Vielleicht rede ich deshalb mit dieser gewissen Begeisterung über sie?