Travis Morrison, wieso habe ich nichts von dir gehört bisher?
mp3: Travis Morrison Hellfighters / As we proceed
mp3: Travis Morrison Hellfighters / I am not supposed to like you but I do
(via Spin.com)
Das kann ich ja jetzt nachholen.
this is not an indie blog
From the monthly archives:
Travis Morrison, wieso habe ich nichts von dir gehört bisher?
mp3: Travis Morrison Hellfighters / As we proceed
mp3: Travis Morrison Hellfighters / I am not supposed to like you but I do
(via Spin.com)
Das kann ich ja jetzt nachholen.
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Ein zurecht unbekanntes Musikmagazin bläst zum “Kulturkampf Musik” – und keinen juckt es. Werden dort also wieder einmal aufgewärmte Fragen serviert, längst bekannte Tatsachen resümiert und klingt es irgendwie nicht so, als würde irgendeine Lobby kräftig hinter diesem Kulturkampf stecken? Wieso überhaupt Kampf? Und wer kämpft hier gegen wen?
Sie finden noch nicht einmal Antworten auf banale Fragen. Denn wer sich heute noch Fragen über etwas stellt, was schon seit Jahren Realität ist, der verrät, das er selbst zum Problem geworden ist. Die Antwort gibt 2007 das Netz/die Blogs, also die Realität, und die ist hart zu verdauen.
Was ich noch schlimmer finde – sie (im Namen eines Musikmagazins) versuchen noch aus ihrem eigenen Versagen eine Story zu stricken, in dem sie etwas zum Thema machen, dass für sie schon längst keines mehr zu sein scheint. Jedenfalls keines, für das sie passende Lösungen gefunden hätten. Zu offensichtlich waren und sind ihre Verfehlungen, Versäumnisse und kurzsichtigen Aktionen. Wer will da also mitkämpfen?
Ihr könnt natürlich auch – wie einige eurer schreibenden Kollegen – dem Netz/den Blogs gesellschaftliche Relevanz absprechen. Verzögern tut das euren Untergang (leider) nicht.
Macht ihr mal schön euren Kulturkampf – wir kümmern uns in der Zwischenzeit um Musik.
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Alles lag 2005 irgendwie zwischen dunkelgrau und grau. Pathos & Weltschmerz schienen für immer auf Okkervil River zu lasten. Schlimmer noch, die eingeschworenen Verehrer des typischen Okkervil River Sounds seufzten jede Textzeile mit und kopierten sie anschließend in ihr virtuelles Tagebuch bei Livejournal.com. Und fühlten sich gut, in dem sie sich schlecht fühlten. Genau dafür liebte man sie. Wie verwandelt scheinen Okkervil River nun nach ihrem 2005er “Black sheep boy” auf “Stages names”. Obgleich sie schon mit “For real” bewiesen haben, dass sie nicht nur Trübsal blasen können, pusten sie mich jetzt mit den ersten 4 Stücken auf “The Stage Names” einfach weg. Gut, die bitteren Töne sind danach noch immer da und “Our life is not a movie or maybe”, dieses Motto wird gewiss wieder genauso zitiert werden. Doch diesmal ist nicht alles so grau, wie man denkt. Und wenn, dann könnte man auch mal dazu tanzen.
Wer noch keine Best-of-2007 Liste fertig geschrieben in der Schublade hat, der kann sich schon einmal “Stage Names” notieren. Dort gehört es nämlich hin.
mp3: Okkervil River / A Hand To Take Hold Of The Scene
Tags: Okkervil River, Stage names, Black sheep boy
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