Na, wie war ich?
Hat 2007 tatsächlich gefragt. Ach, frag mich nächstes Jahr einfach noch einmal, OK?
Und jetzt: Raus aus dem Internet und im richtigen Leben feiern.
Euch alles Gute!
Dez 31
Hat 2007 tatsächlich gefragt. Ach, frag mich nächstes Jahr einfach noch einmal, OK?
Und jetzt: Raus aus dem Internet und im richtigen Leben feiern.
Euch alles Gute!
Dez 30
Du siehst nichts? Video auch nach dem Klick
Ich muss sagen: Schon nach den ersten Klängen von “Tokyo Moon” bin ich sprachlos. Und das bin ich viel zu selten.
Damals, noch als kleines Kind, wünschte ich mir, dass ich augenblicklich (spätestens am 26. Dezember) in einen festen Winterschlaf verfallen sollte, aus dem ich erst am 24. Dezember des folgenden Jahres wiedererwachen wollte. Endlos lang erschien mir einst die Zeit des Wartens auf’s Fest und Silvester, so dass ich sie so einfach auf ein erträgliches Mass verkürzen wollte. Und heute? Heute kann es mir gar nicht schnell genug gehen, dieses Jahr endlich vom Hof zu jagen.
Aber halt! Ich habe da noch etwas, das ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte. Etwas deliziöses; ein premier album grand cru classà©, das man nur besten Lesern und Hörern serviert: “Puddle city racing lights” von Windmill.
Was Matthew Thomas Dillon hier in zwei, drei Strichen hinwirft, klingt haargenau so, als träfen sich St. Pepper, Ziggy Stardust und Animal Collective nach einer Gruppensitzung am Abend und Matthew Thomas Dillon täte nichts anderes, als das Ganze am Piano zu begleiten. Fast schon weinselig stimmen Chöre ein; Orchester und Schlagzeuger treiben alles vor sich her – und wenn einmal kurz Melancholie aufkommt, wird die spätestens im nächsten Lied weggeblasen. Geht alles!
Hätte ich einen Wunsch frei, dann liefe “Puddle city racing lights” am 1. Januar einmal komplett durch auf allen Fernsehsendern. Dann würde ich zufrieden einschlafen.
Dez 29

Tulsa gebührt heute Abend (oder einen ganzen Blogbeitrag lang) meine ganze Aufmerksamkeit – denn auch sie werden 2008 ganz einfach gross!
Ach ja! Dieser schwebende Klang des Fender Rhodes, das alles auf “I was submerged” so herrlich zusuppt. Und, in dem alles einmal durchs Hallgerät gejagt wird, Liebe, Verlust und Abschied einfach vergessen lässt. Und dann der Gesang, der klingt, als hätte man ihn in einen dieser Canyons hineingeschrien und die Echos aufgenommen. Nein wirklich, hier ist einfach alles enthalten. Ich habe Euch mal netterweise ein Lied davon herausgesucht, das ich letzlich auf einem dunklen Heimweg unter dem Kopfhörer hatte – und was mich prompt erwärmte. Mehr als jeder Punsch auf unseligen Weihnachtsmärkten es je vermag…
Dez 28

War dieses Weihnachten wirklich das letzte auf Erden? Werden die Evangelicals gross? Werden sie beim SXSW spielen? Ändert itstoolong bald schon wieder sein Theme? Dieses 2007 ist noch nicht einmal ganz ausgestanden, da wage ich schon die ersten Blicke in den Kaffeesatz für 2008. Genau beobachten würde ich diese Evangelicals, denen ich ein gutes Jahr prophezeie. Selbst mit ihren dezenten Anklängen an Cocteau Twins – natürlich ohne Liz Frazer. Ich hoffe, die sind mir jetzt nicht böse, wenn ich das schreibe?
Dez 24

Besser als Muttis Weihnachtskekse – alle MP3 im Player
Da ist man mit dem ‘Guide Hachette des Vins’ im Kopf zum Weinhändler getrottet, hat brav allen Idioten – die man irgendwann kennenlernen durfte, und die man ausgerechnet heute trifft – “ein schönes Weihnachtsfest” zurückgewünscht (obwohl man dem Einen oder Anderen genauso gut eine groteske Rutschpartie auf dem Blitzeis – mit versammelten Geschenkpaketen wünschen könnte). ‘Wham’s Last Christmas” dudelt noch lange nicht zum letzten Mal im Radio (oder das, was vom Radio übrigblieb), Advent feiern wir in den Alpen. Ihr merkt schon: Es ist Weihnachten. Frage: Warum gibt es eigentlich nur entweder Weihnachtsfanatiker oder Weihnachtshasser und nichts dazwischen?
Macht’s so wie ich – nehmt es einfach hin, befeuert Euch ordentlich mit ausschliesslich gutem Rotwein und freut Euch auf neue, spannende Musik.
Jetzt wirds dramatisch! Zum Beispiel auf ‘Neptune City’ von dieser himmlischen Nicole Atkins, die mir mit ihren Post-Hippie-Melodramen zwar so nicht ganz geheuer ist, aber auf ‘Brooklyn’s on fire’ beweist, was ihre Stimme von allen anderen Möchtegerns unterscheidet: Sie hat nämlich eine!
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