From the monthly archives:

Januar 2008

QTrax sagt: vielen Dank für die kostenlose Werbung!

by itstoolong on Januar 28, 2008

Wie schnell die Blogosphäre auf PR Nachrichten reagiert, durften wir gestern erleben, als mehrere Blogger schon voreilig Die erste legale Tauschbörse – alle Majors dabei titelten. Heute folgt die Ernüchterung:

via QTrax, the free P2P music service, made a big splash today by announcing that it was launching with the support of all four big music labels. But at least three of the four — Warner Music Group (WMG), Universal Music Group and EMI - don’t have deals with the company. Which means if QTrax goes live as planned tonight at midnight, the startup could find itself in a sticky legal situation.

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Springfactory - No more

by itstoolong on Januar 27, 2008

Ah, Springfactory, ihr klingt so luftig leicht, naiv und auch so Twee. Zuckriger 80er-Jahre-Pop mit perlenden Banjo und Xylophon und schiefen Gitarren. Genau die richtige Musik, um dem Herrn Koch aus Hessen nachher mit einem Lächeln in den Arsch zu treten. Danke dafür. Doch genug der Worte jetzt: Swing, Springfactory, swing!

MP3: Springfactory / No more

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54 Nude Honeys - hotter than Wasabi

by itstoolong on Januar 26, 2008

54 Nude Honeys

Diese Japanerinnen kennen weder Freund noch Feind… Wer sich schon immer einmal seine Vorurteile über japanische Frauen wegfegen lassen möchte, der schaut mal bei 54 Nude Honeys vorbei, wenn sie live ihren völlig überdrehten Punk zelebrieren.

Fernsehtipp: Bei “Tracks” auf Arte / Sa. 26.01. / 23:50 Uhr

MP3: 54 Nude Honeys / Drop the gun

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Castanets - die widerlichen Seiten Amerikas?

by itstoolong on Januar 26, 2008

Castanets

Alles knarzt im uralten Gebälk – die Stimme, die Instrumente. Ray kratzt, beisst, faucht und schmeichelt; dazu jaulen und fiepen Gitarren durch die 10 Lieder auf dem neuen Album “In the vines”.

Ray Raposa macht keine Folkmusik. Nein, so richtig tanzen kann man wohl auch nicht dazu. Eher vertickt er verflucht harten Stoff, wenn er erzählt, warum Amerika auch nicht mehr das ist, was es mal war. Und wie es sich anfühlt, wenn er (als Opfer eines Überfalls) nach physischer Gewalt totale Entwurzelung erlebt. Und da er irgendwie versuchen muss, sich mit Realitäten zu versöhnen, kann er nicht anders, als sich hinter der Band Castanets zu verstecken und einfach munter weiter zu singen; so beklemmend authentisch, dass es selbst Sufjan Stevens das Wasser in die Augen trieb – und Raposa Zuflucht fand auf Sufjan’s Label “Asthmatic Kitty”.

Wer sich einmal einen belanglosen Tag so richtig erhöhen möchte, der greift zu Branntwein oder eben zu diesen Castanets. Beides zusammen ist auch OK.

MP3: Castanets / Sway

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