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Archive for März, 2008

She & Him and Lindsay Katt

She and Him

Mit viel “aahs” ziehen wir den Frühlingsanfang schon einmal auf heute vor, und zeigen dem Trübsinn draussen vor unseren Fenstern unseren blanken Hintern: “Why do you let me stay here?” fragen Zooey Deschanel (schaut ihr nicht zu lange in die Augen…) und M. Ward, die beide als She and Him tief beeindruckt scheinen von “The Zombies”. Oder einfach Vatis Plattensammlung geerbt haben müssen…

[mp3:] She and him / Why stay here

Go, Lindsay, go! Auf ihren Demoaufnahmen gibt sich Lindsay Katt noch reichlich schüchtern. Braucht sie nicht! Neben Piano, Keyboard und Gitarre hat sie alles, was sich Suzanne Vega, Natalie Merchant und die ganze Songwritermischpoke immer gewünscht haben: Wirklich eine Stimme und sie beherrscht die Kunst der fast schon beiläufigen Inszenierung von Gefühlen, die nicht im klebrigen Kitsch stecken bleiben müssen. She’s got the waltz, man…

[MP3] Lindsay Katt / Is it you?

Yelle – Tristesse, Joie (acoustique)

C’est comme ça
Ah la la la la
La lala lala lala lalala…

[MP3] Yelle / Tristesse, joie (Acoustic)

Wieviel Krach erträgst Du, bist Du aufgibst?

Elegant und unschuldig schleicht sich Nicole Barille heran. Um dann schnell und kompromisslos anzugreifen. Wollte sie uns eben noch, einer Sirene gleich, becircen, knüppeln sie und Sam Meister im nächsten Moment bedingungslos alles nieder. ‘Pirates’ ist genial; überraschend und unberechenbar. Ganz so, als hätten sich Fugazi heimlich bei einer Aufnahme von Cat Power ins Studio geschlichen. Vielleicht hätte meine Frage zu Beginn deshalb auch besser lauten sollen: Wieviele halsbrecherische Tempiwechsel kann ein einziges Lied eigentlich ertragen? Verdammt viele, wie mir auf ‘Pirates’ scheint…

[MP3] mr. Gnome / Pirates

Global Tibetan Flag Day

Flagge Tibet

We Brave Bee Stings And All – Thao

Thao Nguyen

Es kommt auch mal der Moment, da haben wir genug gehört von Adele, Cat Power, Kate Nash und Duffy. Und dann kommt Thao genau richtig. Früher, da nannte sie sich noch Thao Nguyen – aber da hatte sie wohl noch nicht diese sauscharfen Bläsersätze an Bord und diesen unverschämten Folk, der mehr Rock hat, als das ihr rühriges Label ‘Kill Rock Stars’ sich dagegen wehren könnte. Und gegen dieses ‘Beat (Health, Life and Fire)’ ist eh jeder Widerstand ausgeschlossen. Nein, ihr träumt nicht: Dies ist eine sichere Empfehlung…

Thao Nguyen / Beat (Health, Life and Fire)