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Archive for September, 2008

Scheiben drehen

“Tschüss CD, hallo Speicherkarte” titelt die Onlineausgabe des “Spiegel” und möchte damit andeuten, dass sich die Industrie weiterhin ernsthaft Gedanken über die Zukunft der Musik macht. Gut so! Mit der Gegenwart hat es ja bisher nicht so geklappt.

Weniger gut ist, dass mir ausgerechnet Fan Tan irgendwo zwischen Chapel Hill und New York City in der mailbox stecken geblieben sind. Ich hole das jetzt nach und präsentiere (mit den besten Empfehlungen übrigens von den Annuals) heimatliche Klänge aus North Carolina. Obwohl: ein bisschen rauher geht’s auf Fall of Rome dann schon zu.

[mp3] Fan-Tan / Fall of Rome
Zuhause auf Myspace

Some Are Lakes – Land Of Talk

Wie ich soeben erfahre, werden Land of talk im Oktober ihr zweites Album veröffentlichen. Elizabeth Powell, Chris McCarron und Eric Thibodeau haben auch auf Some Are Lakes den Volumenregler fest im Blick. Keine Musik für die Ewigkeit, aber für ein paar rotzfreche Momente auf der Stereoanlage sollte es reichen.

it's a what? it's a what? it's a new TVOTR album

TV on the radio

Myspace streamt ab heute komplett Dear Science und hat neue Termine für D anberaumt:

27.09.2008 Reeperbahn Festival, Hamburg
28.09.2008 Roter Salon, Berlin
21.11.2008 Kulturkirche, Köln
24.11.2008 Markthalle, Hamburg
25.11.2008 SO36, Berlin
26.11.2008 Arena, Wien
29.11.2008 On 3 Radio, München
30.11.2008 Rote Fabrik, Zürich

Stream: TV on the radio: Dear science

The Beangrowers – Not in a millon lovers

The Beangrowers

Herbst, Herbst, allerorten. Es ist schon ein lustiges Schauspiel, wenn, immer genau auf die Jahreszeit abgestimmt, die Farben der Cover dunkler gemalt werden und die Leichtigkeit aus der Musik verschwindet. Und auch die zarte Melancholie, die von Quaint affair ausgeht, lässt uns bereits die kommenden grauen Tage erahnen. Doch Obacht! nicht alles auf Not in a million lovers atmet Moll – die Ausreisser (Love can do you no harm, Not in a millon lovers) sind zwar selten, doch halten sie geschickt die Spannung zwischen Grau und Schwarz. Wie die Stimme der Alison Galea, die uns warm und tröstend bis ans Ende geleitet.

Gemerkt hat es auch der selige Wim Wenders, der sie mit auf seinen Film-Soundtrack für “Land of Plenty” nahm. Seine Soundtracks waren eh immer besser.

[mp3]: The Beangrowers / Quaint affair

The new year

Dass ich bei The new year zuerst an ein Lied von Death cab for cutie denken musste, spricht nicht unbedingt für mein Musikwissen. Schliesslich sind die Brüder Matt und Bubba Kadane schon seit 17 Jahren für die gute Sache unterwegs (u.a. als Bedhead). Hier auf ihrer dritten Auswahl an zurückhaltenden, sofort vertrauten Melodien und smarten Texten beweisen sie, dass Musik nicht immer nur von halbgaren Veröffentlichungen lebt, die hektisch raus gehauen werden.

Man gebe The new year also Zeit, lasse die zum Teil dunklen Melodien sanft köcheln, bis der getragene Grundton zu einem finalen “The Idea of You” anhebt und mit einem Knall förmlich explodiert.

[mp3] The new year / The company I can get