5 Gründe, warum so manches MP3-Blog bald sterben dürfte

14. Januar 2009

in mp3 des tages

1. Twitter und Tumblr sind nicht nur bequem, ein Link zu einem MP3 und eine Zeile Text sind auch verdammt schnell gelesen.
2. Bei hypem.com oder elbo.ws suche ich nach neuen Liedern und Gruppen – nicht nach neuen Blogs.
3. Das simple Aufgreifen von Themen aus Stereogum oder Pitchfork und zwei Zeilen Text ergeben noch lange keinen Content – ausserdem ist jeder RSS-Reader schneller (und ich habe die auch abonniert).
4. Warum sollte ich zum x-ten Male das Promo-MP3 auf zig verschiedenen Blogs hören wollen?
5. Keiner möchte wirklich etwas Neues entdecken – erst wenn Stereogum oder Pitchfork darüber schreiben, werden die Leute da draussen wirklich hellhörig (siehe auch Punkt 3).

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Philipp Januar 14, 2009 um 19:02

Volle Zustimmung. Das gilt übrigens nicht nur für MP3-Blogs. Mir fällt bspw. auch bei Blogs, die sich mit Medien beschäftigen häufig auf, dass sie nicht mehr bieten als die Ursprungs-Artikel der “Grossen” (DWDL, Meedia, Knüwer, Niggemeier etc.).

Deswegen ist Robert Basic abseits seiner Tech-Sachen ziemlich überholt.

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itstoolong Januar 14, 2009 um 22:20

…und die dann alle – redundant – bei rivva landen aufgrund ihrer Links zu den A-Bloggern.

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