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Archive for Januar, 2010

The XX spielen Islands im ZEIT Rekorder

Dass die ZEIT eine eigene Sessionreihe hat, sollte ich ja nicht unbedingt erwähnen, dachte ich mir. Und ich war schon drauf und dran, diese Idee als blosses Plagiat zu verdammen und postwendend in Grund und Boden zu rammen (Daytrotter, la blogothèque etc. pp.). Doch dann fand ich Gefallen daran, wie die Beiden ganz unaufgeregt spielen und plötzlich wurde ich milde und fand’s dann auch gut. The XX bei ZEIT ONLINE.

Was nicht fehlen darf: Kommentare, die the XX a priori jegliche Relevanz absprechen. Ich zitiere mal den ersten Kommentar: “Das kann jede Schul-Rockband auch. Was ist so toll? Singen verkehrt, zupfen ein bisschen…. Neenee, nicht gut…”. Ach, was täten wir nur ohne unsere Kommentatoren?

These New Puritans – We want war

7 Minuten und 23 Sekunden mit These new puritans, die den Nu-Rave endlich hinter sich lassen und auf Hidden ihren ur-eigenen Eklektizismus kreieren. So sind die treibenden Stücke auf Hidden auch mehr Gedankenblitze, Zitate quer aus Musikepochen – kühl, unruhig und verworren. Auf ähnliche Weise haben es sich schon ganz andere Bands mit ihren Hörern verscherzt. Was These New Puritans für mich so spannend macht.

The Strange Boys – The Strange Boys and Girls Club

Ach, wie jung sie doch sind! Bei The Strange Boys wird mir nicht sofort klar, was mich an ihnen so fasziniert: Ist es die (bewusste?) Schlampigkeit im Spiel oder das jungenhafte chaotische Treiben und Drängen? Oder ist es vielmehr dieser falsch-authentische Garagen-Sound, der von ihnen schludrig zitiert wird?

[mp3] Strange Boys / This Girls Taught Me a Dance

Real Estate – Beach Comber

Beach Comber? Ach ja, Männer mit Bärten, klirrende Gitarren und das trübe Gefühl eines Sommers der verpassten Möglichkeiten – alles in einem Lied. Was per se eine gute Idee war wird von dem Quartett aus New Jersey leider erbarmungslos in die Länge gezogen und bricht gerade noch rechtzeitig ab, bevor ich abschalte.

MP3: Real Estate / Beach Comber