Wampire verschleppen auf diesem ‘Motown-trifft-Strokes’-Stück mal so richtig das Tempo. Dieser zurückgelehnte Pop ist purer Sex aus Portland, Oregon, produziert u.a. von ‘Unknown Mortal Orchestra’. Wer hört es heraus?
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The Foreign Films – You Were My Summer Sun
Psychedelic Pop für den Freitagmorgen, mit richtig eingängigen Melodien, Pomp und völlig übertriebenen Streicherarrangements, die so wohl nur The Foreign Films hinkriegen.
Free download: Das hier und mehr auf Bandcamp.
The Cast of Cheers – Trucks At Night
Irre! “Trucks at Night” ist atemlos, extrem und mit seinen kurzen, zackigen Gitarren wie geschaffen, um völlig debil durchs Zimmer zu hüpfen. OK, verschmitzt-bösartige Texte à la: “woke up in the western world as a western child and I can’t find God”, und die offensichtliche Nähe zu XTC verzeihen wir ihnen doch glatt mal. Hier hört man sofort, warum The Cast of Cheers eine der lebendigsten neuen Bands dieser Woche sind.
Cocoon – My friends all died in a plane crash
Piano und Streicher, ein Auftritt im Film “Heartbreaker” (mit Vanessa Paradis) und ein Album mit dem Namen “My friends all died in a plane crash”. Und dazu dieses “Dee Doo” um fröhlich-blöd durchs Zimmer zu tänzeln. Mehr braucht es nicht um den Franzosen von Cocoon zu verfallen.
Citizens! – True Romance
Alex Kapranos von Franz Ferdinand hat sie gleich einmal ins Studio gezerrt, das Pariser Label Kitsuné hat sie gesignt. Läuft also alles auf die Weltherrschaft 2012 der Citizens! hinaus…
Vor ein paar Tagen sprachen wir ja eher beiläufig über die Londoner Spector und nannten sie in einer euphorischen Laune schon mal eine der Hoffnungen für 2012. Inzwischen orakelt man auch an anderen Orten fleissig weiter, Musikmagazine (und jene, die sich dafür halten) überschlagen sich beinahe stündlich mit Prognosen. Aber wir hier sind schon weiter! Denn wir haben uns festgelegt: Diese Citizens! haben so ein unverschämtes Talent für große Melodien, clevere Sounds und maximale Tanzbarkeit, dass man bei ‘True Romance’ fast weinend vor einem Hit niederknien möchte; na ja, vielleicht auch nur bis zum nächsten Hit.
[mp3 download] Citizens! / True Romance
Was denkt Ihr?
The war on drugs – Come to the city – Slave Ambient
Es scheint ja nun schon fast zum guten Ton zu gehören, dass man, wenn man Musik nicht nur hört sondern auch noch darüber schreibt, über die besprochene Band mindestens eine Anekdote zu erzählen weiss. Eine packende Story, die man den geschätzten Lesern – anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – dann wie beiläufig mitteilt. Meistens geht es in diesen Geschichten um allerlei Unwägbarkeiten zu Beginn der Karriere und um die wahnwitzigen Zufälle, die dazu geführt haben, dass besagte Band nun doch noch ihre Debüt-LP herausbringen konnte.
Über The war on drugs gibt es keine Geschichte zu erzählen. Jedenfalls kenne ich keine, die ich erzählen könnte. Denn Gott sei dank erzählen sie, mit jedem melancholischen Lied, mit jeder euphorischen Hymne, jedem optimistischen Rock und jedem Instrumentalstück eine ureigene Geschichte, die sich wie dieses “Come to the city” in den unterschiedlichsten Stilen ausdrückt. Wie ein Konzeptalbum, das scheinbar gar kein Konzept hat. Und es deshalb so besonders macht.
Download: The war on drugs / Come to the city
Fidlar – Max can't surf
So wie das hier hingerotzt wurde klingt es nach etwas, das definitiv nur mit Hilfe von Unmengen an Lidl-Bier und Filterlosen vom Netto entstanden sein kann. Wenn wir jetzt noch schnell lernen, den Refrain mit zu gröhlen (was nicht schwer ist), dann dürften Fidlar wohl die perfekte Loser-Hymne 2011 für uns geschrieben haben.
Download: Fidlar / Max can’t surf




