Entries Tagged 'Internes' ↓
September 20th, 2007 — Internes, Music, mp3
Blogger zweifeln oder verzweifeln, Blogger lecken die Wunden, Blogger reiben Salz in die Wunde.
Oder Blogger bloggen. Wie Musiker lieber Musik spielen sollten als darüber zu schwafeln. Wort!
mp3: Run To The Facts / Big’s Mae-Shi mash up featuring Kid Static
“Rolls along like the greatest party of your life upside down.”
Yea Big im Netz
Kid Static im Netz
via Fanaticpromotion
Tags: Yea Big, Kid Static
September 12th, 2007 — Internes, Music
Welche CDs nächste Woche bei Spiegel Online Die wichtigsten CDs der Woche vorgestellt werden, weiss ich schon heute. Ich brauche einfach nur unter elbo.ws / Hot Artists zu gucken. Beobachte ich schon seit Monaten – läuft garantiert. Und was morgen bei den Anderen zum Download steht, gibt es heute schon auf der Mistgabel. Puh, ist dieses Internet langweilig!
August 21st, 2007 — Internes, Music
Ein zurecht unbekanntes Musikmagazin bläst zum “Kulturkampf Musik” – und keinen juckt es. Werden dort also wieder einmal aufgewärmte Fragen serviert, längst bekannte Tatsachen resümiert und klingt es irgendwie nicht so, als würde irgendeine Lobby kräftig hinter diesem Kulturkampf stecken? Wieso überhaupt Kampf? Und wer kämpft hier gegen wen?
Sie finden noch nicht einmal Antworten auf banale Fragen. Denn wer sich heute noch Fragen über etwas stellt, was schon seit Jahren Realität ist, der verrät, das er selbst zum Problem geworden ist. Die Antwort gibt 2007 das Netz/die Blogs, also die Realität, und die ist hart zu verdauen.
Was ich noch schlimmer finde – sie (im Namen eines Musikmagazins) versuchen noch aus ihrem eigenen Versagen eine Story zu stricken, in dem sie etwas zum Thema machen, dass für sie schon längst keines mehr zu sein scheint. Jedenfalls keines, für das sie passende Lösungen gefunden hätten. Zu offensichtlich waren und sind ihre Verfehlungen, Versäumnisse und kurzsichtigen Aktionen. Wer will da also mitkämpfen?
Ihr könnt natürlich auch – wie einige eurer schreibenden Kollegen – dem Netz/den Blogs gesellschaftliche Relevanz absprechen. Verzögern tut das euren Untergang (leider) nicht.
Macht ihr mal schön euren Kulturkampf – wir kümmern uns in der Zwischenzeit um Musik.
August 9th, 2007 — Internes
Bei meinem morgendlichen Blick auf “50 der beliebtesten Blogeinträge der letzten 24 Stunden” bei Blogscout (die können ja nichts dafür) drängt sich mir die Frage auf, wo denn eigentlich der Dreck wirklich seine Heimat gefunden hat: Bei “Gülcans Hochzeit” im Privatfernsehen oder in manchen Blogs, die sich in Diskussionen über virale Filmchen oder in Kommentaren über die gemeinen Abmahnungen von Ex-Boxern erhitzen, die einfach nicht mehr so genannt werden wollen, wie jeder sie nennt?
So wird aus Nichts schnell content. Oder besser: Nichts ist content. Und manche Bloggflöten kopieren brav dieses Nichts. Je mehr Nichts kopiert wird, desto höher wird die Quote (”Mache mich zum Favoriten bei Technorati, dann mache ich Dich zum Favoriten bei Technorati”). Allein gelassen bleibt der Leser. Oder besser, der Leser, der etwas lesen will. Aber dann müßten manche ernsthaft etwas erzählen.
Also kein Unterschied zu “Gülcans Hochzeit”? Doch. Die dort verdienen wenigstens noch ein paar Euro, in dem sie ihren Dreck zwischen zwei Werbeinseln einklemmen. Etwas, wovon manche Blogger eben nur träumen.