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Editors - We try to touch on death in a positive way

by itstoolong on Oktober 24, 2007

Statt beinhart existenzieller Dunkelheit, Morbidität und Verlust (”You are fading”) nun urplötzlich alles rosarot? Weit gefehlt, dieser Paradigmenwechsel findet bei den Editors nicht statt.

Denkt Ihr auch, dass Editors bloss so eine verkappte Coverband von “Interpol covert Joy Division covert Echo and the Bunnymen” sind? Dann hört mal, wie die sich auf “Smoking outside the hospital doors” nun verdammt nah an die jubilierenden Hymnen à la Snow Patrol ranrobben. Das sollte für einige Verwirrung bei den loyalen Fans der Birminghamer sorgen. Wer schreit da Ausverkauf?

Ein zwiespältiges Vergnügen, wie ich finde, doch die Editors dürfen das. Und ich denke gar nicht darüber nach, ob das überhaupt zu denen passt. Es ist ganz einfach nur ein Stück Abwechslung auf ihrer betont grauen CD “An end has a start”. Denn wie sagen sie so schön: “We try to touch on death in a positive way”.

MP3: Editors / Smokers outside the hospital doors

Editors auf MySpace

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Ungdomskulen

by itstoolong on Oktober 20, 2007

Ungdomskulen

Diese ungdomskulen sind gut. Richtig, richtig gut. So gut, dass ich sogar meinem Abscheu vor Progrock aus dem Fjordland ablege. Heute Abend ist mir halt mal nach wildem Rumgeknüppel. So. Jetzt aber schnell das hier hören, bitte!

MP3: Ungdomskulen / Modern drummer

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Jimmy Eat World erleben ihr Stalingrad

by itstoolong on Oktober 18, 2007

Den eigenen musikalischen Untergang - in 12 Lektionen – proklamieren Jimmy Eat World auf “Chase the light”.

Vielleicht sollte ich weiter ausholen, um verständlich zu machen, wie sich die 4 aus einer grauen Vorstadt von Phoenix/Arizona aufmachten, mit “Static Prevails” und “Clarity” die Anerkennung zu erlangen, die eigentlich geradewegs in den Rockhimmel hätte führen können. Doch genau das werde ich nicht tun. Nichts ist so langweilig wie Geschichten über eine Musik aus der “guten, alten Zeit” zu erzählen.

Nein! Heute, da schreiben wir 2007 und heute ist nicht mehr wichtig, was einmal war. Heute gefallen sich Jimmy eat world in ihrem hier und jetzt. Und lassen mit ihrem plumpen Rock, ihrem öden Gegröhle und ihren schmierigen Hooks keine Möglichkeit aus, alles in Grund und Boden zu versenken und verbrannte Erde zu hinterlassen. Ich frage mich da nur: Vielleicht interessiert sie die Anerkennung ja gar nicht mehr? Vielleicht versuchen sie ja nur “dem neuen Publikum” genau das zu geben, wo nach es dürstet? Dann wäre ihnen mit “Chase the light” wohl noch etwas gelungen. Doch wer will so etwas schon?

Zum Schluss die gute Nachricht: Wer bei “Futures” geglaubt hatte, dass es nicht noch belangloser gehen könnte, der wird mit “Chase This Light” nun eines Besseren belehrt. Auch eine Art Fortschritt also…

So geht es auch: MP3: Jimmy eat world / Lucky Denver mint (live 2001)

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The Octopus Project

by itstoolong on Oktober 17, 2007

Music is happiness! proklamierten The Octopus Project auf dem Vorgänger von “Hello, Avalanche”. Dieses Credo gilt auch für die neuen - rein akustischen - Stücke, die immer irgendwo zwischen ausgefeiltem Studioschnickschnack und rumpliger Schlafzimmerakustik schweben und genauso klingen. Was bleibt ist die Hyperaktivität der Herren und der Dame aus Austin, die spätestens nach 2 Minuten – ohne Rücksicht auf Verluste – jedes Lied zu Ende spielen. Oder sollte ich eher sagen, dass man sie unterbricht? Denn ihre Kreativität reicht für mindestens ein Doppel-Album. Ach, was wäre es doch eine Freude, so etwas live zu sehen…

MP3: The Octopus Project / I Saw The Bright Shinies
MP3: The Octopus Project / Truck

Hello, Avalanche gibt’s auf Peek-A-Boo Records

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