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Februar 23rd, 2008 — lost in music, mp3 blog
Ich hasse Coversongs. Coversongs sind feige und ideenlos. Manchmal. Doch eine Band, die sich hiernach benennt, muss einfach mal schonungslos ans Licht gezerrt werden. Aber ob die dann auch gleich Daft Punk covern müssen?
MP3: Mobius Band / Digital love
Damals im Oktober kam ich irgendwie an diese Throw me the statue. Jetzt haben eure Lieblingsfranzosen die auf eine Fähre vor Seattle entführt. Dranbleiben! “Lolita” und “About To Walk” nach dem Klick…
Video: Throw Me the Statue - Lolita
Februar 13th, 2008 — mp3 blog, musik kostenlos downloaden
‘Demon’ war schon prächtig - doch ‘Here comes the wind’ macht die Jungs aus Malmö entgültig zu Rettern aus der nervigen Schwedenwelle.
Feist fiepen 8-bit-Synths, verspielt tuckern Bässe - Katastrophe! Haben die Envelopes seit ihrem letzten Album die Gitarren etwa versenkt und setzen jetzt auf Chiptune? Ein absurder Gedanke! Nichts haben sie verlernt, keine halbgaren Kompromisse werden gemacht: Brachiale Riffs, zuckersüsser Disco und relaxter Surf - noch immer spielen die irren Schweden alles, was ihnen in den Kopf kommt und knallen es auf ‘Here comes the wind’.
Je süßer also ‘Party’ beginnt, desto gefährlicher. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann sich bei Envelopes so ein Widget auf seine Festplatte holen, und die ganze Schönheit in epischer Breite anhören.
MP3: Envelopes / Party (Sportsday Megaphone Remix)
Hören: Envelopes aus MySpace
Tags: Schweden, Malmö, Envelopes, Here comes the wind
Februar 12th, 2008 — mp3 blog

Copyright: Peter Savage
Was aussieht wie ein 10-köpfiges Operationsteam, ist in Wirklichkeit Stephen Scott mit seinen Studenten, die ein eigentlich perfektes Musikinstrument aufschrauben und die Saiten mit Angelschnur oder Guitarpicks bearbeiten und ihm neue, unerwartete Klänge entlocken. Wie das - was er “bowed piano” nennt - klingt, zeigt dieses Video: Klavier als Streichinstrument.
Februar 11th, 2008 — mp3 blog
‘He was clever enough, to stay drugged fucked up, you could have gone somewhere, but you didn’t…
Zu einem der Rätsel der jüngeren Musikgeschichte zählt für mich Lisa Germano, die es in knapp 20 Jahren geschafft hat, in Deutschland beinahe komplett ignoriert zu werden. Gut, keine ihrer Platten hatte je den Anspruch, es auch nur in die Nähe einer Tanzfläche zu bringen - ihre Themen waren einfach zu verquer und sperrig; ihre Musik zu intim und verschlossen. Doch bei diesem Lied läuft’s mir selbst bei nächtlichen Minustemperaturen heiss den Rücken herunter…
Lisa Germano / Destroy the flower