Category Archives: Music

I Came Here to Say I'm Going Away

Schlecht gecovert ist immer noch besser als schlecht selbst geschrieben. Denken sich wohl auch Okkervil River, die sich auf dem ‘Golden Opportunities mixtape’ vor ihren Heroen verneigen. Was Serge Gainsbourg (von dem das Original “je suis venu te dire que je m’en vais” stammt) wohl sagen würde, könnte er dies hören?

Egal – Ihr könnt es ja hier hören und Euch selbst ein Urteil bilden:

mp3: Okkervil River / I Came Here to Say I’m Going Away

[tags]Okkervil River, Serge Gainsbourg[/tags]

Ecco hat seine Top 10 von 2007 schon fertig

Ich noch nicht.

Ecco: Meine Top 10 von 2007:

- Modest Mouse
- Poison Control Center
- Maximo Park
- BB Brunes
- Northern State
- Of Montreal
- The View
- The Wombats
- The Enemy
- Pela

Und ein Sonderplatz für:
- Oh No! Oh My!
MP3: Oh No! Oh My! / Walk in the park

Enttäuschungen des Jahres:
Die CDs waren nicht schlecht, aber im Vergleich zum Vorgänger spürbar uninteressanter:
- Art Brut
- The Rakes
- The Shins
- Spoon
- The Weakerthans

Prinzipiell war 2007 für meinen Geschmack nicht der allerbeste Jahrgang. Zwar ganz solide, aber auch nicht mehr.
Und die Medienriesen? Die neuen von Interpol, Editors haben mich nicht gepackt. Neon Bible von Arcade Fire habe ich bis heute noch nicht gehört :-)

Suspense

Eine “best of 2007″ Liste muss einfach sein, oder? Doch was packe ich da nur rein? Arcade Fire? Interpol? The National? Band of Horses? Womöglich The White Stripes?

Ach, ich überlege mir das nochmal.

Kate Tucker & The Sons of Sweden

Längst keine Zeit mehr. Ich komme schon lange nicht mehr hinterher. Während ich denke, was alles in einer Woche an neuer Musik an mir vorbeirauscht. Ich ignoriere das einfach. Besser: Ich habe nichts dazu zu sagen, oder noch besser: Ich habe nichts dazu gesagt. Seit einer Woche habe ich wirklich nichts verpasst. Nur das hier wollte ich nicht versäumen, Euch zu erzählen:

MP3: Kate Tucker & The Sons of Sweden / Everything went down

Editors – We try to touch on death in a positive way

Statt beinhart existenzieller Dunkelheit, Morbidität und Verlust (“You are fading”) nun urplötzlich alles rosarot? Weit gefehlt, dieser Paradigmenwechsel findet bei den Editors nicht statt.

Denkt Ihr auch, dass Editors bloss so eine verkappte Coverband von “Interpol covert Joy Division covert Echo and the Bunnymen” sind? Dann hört mal, wie die sich auf “Smoking outside the hospital doors” nun verdammt nah an die jubilierenden Hymnen à  la Snow Patrol ranrobben. Das sollte für einige Verwirrung bei den loyalen Fans der Birminghamer sorgen. Wer schreit da Ausverkauf?

Ein zwiespältiges Vergnügen, wie ich finde, doch die Editors dürfen das. Und ich denke gar nicht darüber nach, ob das überhaupt zu denen passt. Es ist ganz einfach nur ein Stück Abwechslung auf ihrer betont grauen CD “An end has a start”. Denn wie sagen sie so schön: “We try to touch on death in a positive way”.

MP3: Editors / Smokers outside the hospital doors

Editors auf MySpace

[tags]Editors, An end has a start[/tags]

Spoon hoert auf Via Audio

Jim Eno von Spoon produziert sie, Chris Walla (Death Cab For Cutie) ist einst über Via Audio bei MySpace gestolpert und hängen geblieben – seitdem empfiehlt er sie ungefragt absolut jedem. Referenzen sind das!

Reichlich viel Lob für Brooklyns neue Lieblinge. Aber dieses warme und melancholische ‘Presents’ bohrt sich auch so herrlich fest im Kopf. Neues Album saysomethingsaysomethingsaysomething ist auch da! Wer sagt’s denn, läuft…

MP3: Via Audio / Presents

Mehr MP3 gibt es legal und kostenlos bei SideCho

[tags]Via Audio, Spoon, Death Cab for Cutie[/tags]