Bei dem Liedchen “Elevate myself” von Grandaddy stimmt einfach alles. Nur nicht mit mir – warum mir der Name bis gestern kein Begriff war, will mir nicht in den Kopf. Umgekehrt will mir dieses verfluchte Liedchen jetzt dort nicht mehr raus.
PS. Neues von Grandaddy? Da komme ich wohl zu spät, 2006 wurde der kreative und kommunikative Kollaps der Band erkannt und die Maschine gestoppt. Aargh!
Wie lange braucht eine gute Geschichte, ein guter Plot? 60 Sekunden?
Zeit, lehrt uns Wikipedia, bezeichnet die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Ordnung des Auftretens von Ereignissen. Der Begriff “Zeit” wurde zum Thema für Physiker und Philosophen und beschäftigt uns, die wir in einer hektischen Zeit uns wähnen, mit immer neuen Fragen.
Das Festival Filminute stellt sich diese Fragen nicht. Oder nicht direkt. Eher schon, wieviel Zeit ein Film braucht, um ein Film zu sein. Deshalb hat Filminute Filme. Eine Menge Kurzfilme und eine einzige Vorgabe: Kein Film darf länger als 60 Sekunden dauern.
Eine Jury gibt es auch, d.h. jeder, der sich anmeldet, könnte abstimmen. Was nach “social community” duftet. Mich aber an dieser Stelle nicht reizt. Eher schon zu betrachten, wie die Filmemacher mit dem Zeitdruck fertig werden. Wie sie versuchen, mit der Zeit trickreich zu spielen, sie zu umgehen oder Teil des Plots werden zu lassen.
Und da ich jetzt keinen Film mit einem Direktlink promoten möchte, gebe ich dann schon lieber einen direkten Link auf die Seite, auf der alle 25 Filme zum Klicken und anschauen kompakt bereitliegen:
Brigitte Bardot und Serge Gainsbourg: In Farbe endet meine kleine Serie Schwarz-weiß. Wenn ich schon mal die Chance habe, die Zwei in einem Video zu bekommen, dann sollte ich sie auch nutzen.
Das NYMAG ist ja nicht gerade meine Leib-und-Magen-Lektüre. Doch wenn sie schon mal exklusiv einen kleinen Zusammenschnitt eines Battles-Konzertes in Seaport ankündigen und dann auch noch zeigen, vergesse ich mal meine Prinzipien. Eine verfluchte Energie haben die! Video nach dem Klick.