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Posts tagged ‘mp3 blog’

The Butcher – Final Fantasy

In Erwartung eines richtigen Albums für 2009 veröffentlicht Owen Pallett in diesem Herbst gleich mal zwei EPs. Natürlich kennt man ihn besser unter dem Namen Final Fantasy (und natürlich hat er nichts mit dem gleichnahmigen Spiel von Squaresoft gemein). Natürlich bleibt alles unverändert; natürlich bleibt alles ganz klassisch auf Spectrum, 14th Century, von dem ich das dezent verquere The Butcher mitgebracht habe. Neu ist, dass sich mit Zach Condon von Beirut ein puristischer Folk-Musiker an den herrlich entrückten Spielereien eines Owen Pallett beteiligt. Was wiederum gar nicht so natürlich ist.

[mp3] Final Fantasy / The Butcher

Mason Proper – Olly Oxen Free

Wer bisher noch nichts von Mason Proper und ihrem faszinierend verschlungenen Rock auf There is a Moth In Your Chest gehört haben sollte, der bekommt jetzt eine zweite Chance und kann dem kommenden Olly Oxen Free dafür seine ganz und gar ungeteilte Aufmerksamkeit schenken.

[mp3] Mason Proper: Lock and key

WOXY hatte die 5 aus Michigan im Januar im Studio, wo sie ein paar Stücke aus Olly Oxen Free live einspielten. Ab dem 24.09. dann mehr.

Life Beyond Mars_Bowie Covered

Live beyond mars - Bowie covered

Man munkelt, dass Rapster bereits einige hörenswerte Tribut-Alben veröffentlicht haben sollen: Radiohead (Exit Music) und Prince (Controversy). Für mich waren das eher zwei Ärgernisse. Warum? Zu viele zweitklassige Künstler wurden verheizt, die sich eigentlich alle am Originalmaterial verbrennen mussten.

Doch was machen die da aus dem Lebenswerk des “thin white duke”? Drew Brown zaubern eine luftige akustische Version aus “Sweet Thing”, The Thing dekonstrieren “Life On Mars?” zu einem völlig besoffenen Jazzalbtraum während Leo Minor eine Antwort auf die Frage geben, wie “Ashes to Ashes” klingen könnte, wenn The Rapture es gecovert hätten. Ärgerlich!

Den Beginn machen Au Revoir Simone mit einem gedämpften, warmen “Oh! You Pretty Things” und versuchen zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist.

[mp3] Au revoir Simone Oh! You Pretty Things

Scarlett Johansson singt ueber Jungs, die nie weinen

Nach Tom Waits schmeisst sich nun auch Scarlett Johansson, die Schöne aus “Match Point”, an Robert Smith ‘ran. Hier ist sie also mit ihrem Cover von den “Jungs, die nie weinen”:

[mp3] Scarlett Johansson / Boys don’t cry

shut up and let me go

[mp3] The Ting Tings / Shut Up And Let Me Go!

Wenn sogar schon die reichlich öffentlich-rechtliche “Kulturzeit” (auf 3Sat) das Duo aus Manchester im Vorabendprogramm vorstellt (“Das hier hören zur Zeit ihre Kinder…”), dann bedeutet das entweder, dass die alten Herrschaften dort glauben, sie seien wahnsinnig hip. Oder dass diese Ting Tings nun endlich in den Niederungen des Pop angekommen sind. Für mich waren sie da eigentlich schon immer. Vielleicht rede ich deshalb mit dieser gewissen Begeisterung über sie?

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