Von am 1. März 2006 in Indie Music

Tapes 'n Tapes

Wie sehr die Blogosphäre eine Band nach oben bringen kann, zeigt sich u.a. bei Tapes ’n Tapes aus Minneapolis. Seit einiger Zeit wird enthusiastisch über sie berichtet, werden MP3 bereitgestellt und über Konzerte berichtet. Und irgendwie schreibt ein Jeder vom Anderen ab. Fertig ist der hype. Wo Plattenfirmen früher Unsummen in Promotion stecken mussten, reicht es heute schon, einige wichtige Blogs mit Material zu beliefern. Spätestens wenn Pitchfork dann unter der Rubrik „Beste, neue Musik“ 8.5 vergibt, dann ist es fast geschafft.

Versteht mich nicht falsch, ich lasse mich nicht darüber aus – hört selbst und urteilt einfach nur über die Musik unter Tapes ’n Tapes. Ihre Einflüsse sind zwar nicht zu überhören, aber ich finde sie haben ein feines Gespür für Melodie und Rhythmus und sind dabei herrlich naiv. Einfach Rock ’n Roll ohne dieses prätentiöse Gehabe.

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