Von am 3. April 2007 in Indie Music

MP3 – die versteckte Preiserhöhung

Ein digitales Rechtesystem, das nicht umsonst so ähnlich klingt wie ein verloschener deutscher Staat, fällt und alle jubeln. Fein. Nur warum? Anstatt sich mit unverschämten 128kbit + DRM in den auditiven Ruin zu hören, darf ich jetzt für mein Mindestrecht, annehmbare 256kbit pro Song ohne DRM zu besitzen, nun mal locker 30 Cent mehr zahlen.

EMI und Apple melken also das Vieh, das bereitwillig 99 Cent für das Recht zahlt, eingeschränkte Rechte an einem gekauften Lied in einer schlechten Qualität zu *besitzen*. Dann gewähren sie ihm gnädig sein Mindestrecht, und melken es nun für 1.29. Bahnbrechend. Und das Vieh? Das schaut glücklich drein. Und updatet bereits gekaufte Stücke in diesem oder jenen Shop. Gegen Gebühr.

[tags]drm,mp3,apple,emi[/tags]

Kommentare dazu:

Die Preiserhöhung ist in dem Jubel wirklich etwas untergegangen. Aber auch das wird sich bestimmt irgendwann wieder normalisieren, hoffe ich…

Kommentar schreiben

Kommentar

«

»