Von am 26. Januar 2009 in Allgemein

Twitter – qu'est-ce que c'est?

Twittern ist wie Kommentieren in Blogs – ohne zu warten, dass der Kommentar freigeschaltet werden muss.

Twitter ist omnipräsent: In den Medien, in den Blogs – immer mehr entdecken twitter für sich oder sprechen sich dagegen aus. Doch was gibt es eigentlich dort zu entdecken, bzw. welche Argumente führen wir dagegen an? Ich werde also über twitter sprechen. Und den Spekulationen, die darüber gewagt wurden.

Twitter – eine Gebrauchsanleitung:
1. Ich melde mich auf http://twitter.com an und eröffne einen Account.
2. Ich suche follower (die Versuchung für den Anfänger, follower mit Freunden zu verwechseln ist gross. Doch wir sind hier nicht bei identi.ca oder Facebook, wo alle Kontakte gleich Freunde sind und ständig kuscheln – twitter ist auch nicht open source und kennt auch keine „Freunde“).
3. Ich schreibe etwas und follower kommen, denen ich followen kann und die sich freuen, dass ich etwas schreibe. Doch halt! Im besten Fall lesen Sie gerade noch selber, was Sie schreiben (und sei es auch nur um zu überprüfen, ob Sie alles richtig geschrieben haben).
4. Ich muss mich kurz fassen – maximal 140 Zeichen (genauso viele, wie Ihnen auf dem Handy zur Verfügung stehen, um im breiten Kopf Ihrer/m längst Verflossenen mitzuteilen, dass Sie sie auch nach x Jahren noch lieben und wie geil der Sex mit ihr/ihm doch war).

Haben Sie twitter also verstanden? Dann beginnen wir mit einer Aussage:
„Twitter ist banal!“
„Twitter ist banal“ durfte ich in den letzten Tagen wiederholt in Kommentaren lesen (inwieweit sich dann genau jener Kommentar von einer gewissen Banalität abhebt, bleibt wohl das Geheimnis dieser Person). Doch wäre dann nicht jede Form von Kommunikation erst einmal banal? Wäre, wenn ich jeden wohlformulierten Satz auf seine Grundaussage beschränken würde, dieser nicht erst einmal banal? Ich glaube, dass man nicht jede Kommunikation gleich betrachten sollte.

Twittern ist eine Kunst: Die Kunst der Beschränkung.
„Guten Morgen! Kaffee jetzt“, steht dort. Natürlich kein Satz, wie ihn Jaques Derrida formuliert haben dürfte (nebenbei bemerkt ein Meister des langatmigen Diskurses). Doch dies wäre auch nicht der Ort, wo wir Jaques antreffen würden. Denn: Ausschweifende Formulierungen widersprechen dem System von Twitter – Twittern ist die Kunst der Reduzierung: auf 140 Zeichen. Gleichzeitig auch eine Herausforderung, denn mir bleiben maximal 140 Zeichen um etwas zu kommunizieren, zu transportieren. Ich muss eine Sprache finden, die diese Begrenzung überwindet und gleichzeitig nutzt. Und vielleicht dem Leser einen Nutzen vermittelt. Somit ist twittern eine Kunst: Die Kunst der Beschränkung.

Im nächsten Teil: Twitter ist keine Kommunikation – twitter ist gelebte Kommunikation. So stay tuned.

Kommentare dazu:

La traduction de google n’est pas terrible…

Twitter est omniprà©sent: dans les mà©dias, dans les blogs – de plus en plus twitter pour se dà©couvrir ou se prononcent en revanche. Mais qu’est-ce qui n’y at-il là  de dà©couvrir, ou quels sont les arguments, nous
revanche? Je vais donc parler sur twitter. Et les Spà©culation, qui a à©tà© osà©.

Twitter – un mode d’emploi:
1. Je m’inscris sur http://twitter.com et à  ouvrir un compte.
2. Je suis à  la recherche follower (la tentation pour le dà©butant, avec follower
Amis confondre est grande. Mais nous ne nous trouvons pas dans
identi.ca ou Facebook, o๠tous les contacts et les amis sont de màªme
constamment des cà¢lins – twitter n’est pas open source, et sait à©galement pas des „amis“).
3. J’à©cris un peu et follower venir, dont je follower et qui se rà©jouissent que j’ai à©cris quelque chose. Mais halt! Dans le meilleur des cas
lisez juste encore lui-màªme, ce que vous à©crivez (et ne serait-ce que,
Pour và©rifier si vous avez à©crit correctement).
4. Je dois àªtre bref: – un maximum de 140 caractères (autant que
Vous sur le tà©là©phone sont disponibles, au large de la tàªte de votre / m
depuis longtemps mis à  dire que vous, màªme après x annà©es
aimer et comment geil des rapports sexuels avec lui mais il à©tait).

Vous avez donc compris twitter? Puis, nous commençons par une
Rapport: „Twitter est banal!“
„Twitter est banal“, j’ai pu à  plusieurs reprises ces derniers jours dans
Lire les commentaires (dans quelle mesure exactement, puis celle d’un commentaire
certaine banalità© dà©colle, reste sans doute le secret de cette personne).
Mais ne serait pas toute forme de communication d’abord banal?
Si, chaque fois que je le sentiment d’ensemble sur son fondement,
considà©rà©, une fois n’est pas banal? Je crois que l’on ne
toute communication devrait màªme.

Twitter est un art: l’art de la limitation.
„Bonjour! Cafà© maintenant », est là . Bien sà»r, aucun jeu, comme le
Jacques Derrida aura formulà© (soit dit en passant un chef
prolong੠du discours). Mais cela ne serait pas non plus le lieu o๠nous
Jacques seraient rencontrer. Car dà©bauche formulations
s’opposer au système de Twitter – Twitter est l’art de la
Rà©duction de 140 caractères. En màªme temps, et un dà©fi.
En effet, je reste un maximum de 140 caractères pour quelque chose à  communiquer, transporter. Je dois trouver une langue, ce qui limite
ressaisira et utilise en màªme temps. Et peut-àªtre au lecteur un
Donne des avantages. Ainsi twittern est un art: L’art de la
Restriction.

Dans la prochaine partie: Twitter n’est pas de la communication – est twitter và©cue de la communication. So stay tuned.

Ich halte nichts von Twitter. Menschen, bei denen es mich (vielleicht) interessiert , dass sie gerade Kaffee trinken, die teilen mir das schon zur genüge bei studi, myspace oder icq mit. Ich sehe für mich absolut keinen Nutzen in Twitter.

Nul! Google ferait mieux de licensier ce pauvre traducteur….;)

… welch Zufall… habe mich auch vor gerade mal 48 Stunden bei Twitter angemeldet und ich fühle mich seitdem…. eigentlich weiss ich nicht, ob ich mich anders fühle, wie dem auch sei… Ob es nun Kunst oder Banal ist, dieses ge-twittere – Gott sei Dank kann man sich ja auch wieder abmelden, sobald sich herausstellt dass es banal oder gar blödsinnig ist 🙂

Inzwischen werde ich dem Besitzer dieses Blogs mal „followen“…
Der Boris

Ja, auch das ist twitter. Und noch viel mehr. Aber ich bin hier nicht, um zu bekehren – ich erkläre nur.

[…] Getwittert wird zu Hause, im Büro und von unterwegs, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Und das mit nur 140 Zeichen. Sehr wenig um eine Nachricht zu transportieren. Doch darin liegt die Kunst, die Kunst der Beschränkung. […]

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