Von am 29. Januar 2015 in Allgemein

U2 oder wie ich lernte, die Bombe zu entschärfen*

Authentizität und Inszenierung, es dürfte wohl kaum eine Band auf diesem Planeten geben, die damit so sehr polarisierte und – sehr aktuell – es noch immer tut: Schwarz oder weiss, gut oder böse stehen sich hier als Extreme gegenüber. Dazwischen scheint es noch immer nichts zu geben, wenn man über diese 4 aus Irland spricht.

Es gibt da einen uralten Witz, der viel über die Geschichte und Geschichten der Band preis gibt: Sagt Bono zum Konzertpublikum: „Jedes Mal, wenn ich in die Hände klatsche, stirbt in Afrika ein Kind.“ Da ruft einer aus der Menge: „Dann hör doch endlich auf zu klatschen.“

Die Geschichte von U2 ist aber auch für viele eine ganz persönliche Geschichte, die der geneigte Leser gerne an den betreffenden Stellen im Internet recherchieren kann. Meine persönliche Geschichte handelt von den ruppigen Anfängen auf „Boy“ und „War“ in den frühen 1980ern (ja, die gab es wirklich…), über die ersten Stadionhymnen, die man damals live im WDR-Fernsehen oder aus London verfolgen konnte, bis hin zum Konsensrock „Joshua Tree“ oder „Unforgettable Fire“. Irgendwann auf dem Weg verloren wir uns aus den Augen. Was manchmal dann auch schade ist.

Und 2015? Bono ist noch immer „der Gute“; Themen wie Nordirland oder Martin Luther King treten zurück und machen Platz für „das Gute“ und gegen das Dunkle auf dieser Welt. Und das Dunkle, was ist das heute genau? Hunger und fehlende soziale Gerechtigkeit?

Und was machen U2? Die machen einfach immer weiter wie bisher: manchmal authentisch, manchmal inszeniert. So wie bei einem intimen Konzert vor 200 Fans in einem Treppenhaus in Oberhausen, auf dem sich die Rock-Superstars U2 volksnah gaben. 2015 folgen dann wieder ausverkaufte Stadionkonzerte in Deutschland, Europa und auf anderen Kontinenten. Und wer glaubt, das nicht verpassen zu können, gibt es die Tickets dafür hier.

*Hinweis: Dies ist ein gesponserter Artikel.

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